Facebook

Aus Social-Media-ABC
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Facebook ist eine Website, die Soziale Netzwerke abbildet (bzw. selbst als Soziales Netzwerk bezeichnet wird).

Geschichte

Im Prinzip ist Facebook ein Folgeprojekt von Facemash.com, der 2003 entwickelten Bewertungsplattform für Studenten der Harvard Universität, und wurde im darauffolgenden Jahr (2004) durch Mark Zuckerberg und einige weitere Studenten als Unternehmen Facebook gegründet.


2004
Gründung. Verbreitung an Hochschulen in den USA. 1 Million aktive Nutzer weltweit.


2005
Ausweitung auf Schulnetzwerke. Hochladen von Fotos möglich. 6 Millionen Nutzer


2006
Ausweitung auf Unternehmensnetzwerke. Ausländische Studenten können sich anmelden. 12 Millionen Nutzer.


2007
Öffnung der Plattform für Anwendungsentwickler. 58 Millionen Nutzer.


2008
Einführung der Chat Funktion. Beginn von Facebook Deutschland. 145 Millionen Nutzer.


2009
Einführung des "Like Buttons". 360 Millionen Nutzer.


2011
Einführung der Chronik Timeline. 845 Millionen Nutzer


2012
Börsengang.[1]


2013
Einführung von Graph Search oder Social Graph.[2]


2014

  • Am 04. Februar 2014 feiert das Unternehmen Facebook den 10. Geburtstag seiner Firmengründung. Gestartet als digitale Plattform „Thefacebook.com“ für Studenten der amerikanischen Harvard University, umspannt das Soziales Netzwerk im Jahr 2014 rund 1,2 Mrd. Nutzern, die sich auf fünf Kontinente verteilen.
  • Am 19. Februar 2014 kauft Facebook Inc. den Instant Messaging Dienst Whatsapp. Der Kaufpreis beläuft sich auf insgesamt 19 Milliarden US-Dollar (13,81 Milliarden Euro) und wird gestückelt in 4 Mrd. bar sowie Facebook-Aktien im Restwert. Einer der WhatsApp Mitbegründer, Jan Koum wechselt in den Verwaltungsbeirat von Facebook.
  • Am 25. März 2014 erwirbt Facebook Inc. das Unternehmen Oculus VR. Der Kaufpreis für den Anbieter einer Virtual-Reality-Brille (auch VR-Brille oder Datenbrille genannt) wird mit 400 Millionen US-Dollar in bar und 1,6 Milliarden US-Dollar in Facebook-Aktien beziffert.
  • Am 24. April 2014 übernimmt Facebook die finnische Entwicklerfirma ProtoGeo mit ihrer Fitness-App Moves. Mit der App lassen sich zurückgelegte Strecken und weitere Informationen über verbrauchte Kalorien etc. aufzeichnen . Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.


2015
Am 30. Januar 2015 änderte Facebook erneut seine Nutzungsbedingungen . In Deutschland erregte dies erneut großes Aufsehen da neben den Nutzungsbedingungen auch die die Datenrichtlinie und die sogenannte Cookies-Richtlinien geändert wurden. Damit behält sich Facebook das Recht vor, auch das Surfverhalten außerhalb von Facebook zu speichern und auszuwerten. Gleichzeitig ermöglicht sich Facebook dadurch die Einführung neuer Funktionen wie z.B. eines „Jetzt kaufen“ Buttons der dem User ermöglichen soll online zu shoppen, ohne dafür Facebook verlassen zu müssen. Diese Funktion wird aktuell ( Stand März 2015) getestet. Inwieweit Facebook in diesem Zusammenhang auch Login-Daten für Online-Banking speichert und auswertet ist nicht bekannt. Jeder Nutzer der sich am 30.Januar 2015 bei Facebook einloggte akzeptierte automatisch die neuen Nutzungsbedingungen. Auch das Bundesjustizministerium kritisierte dies. Der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Kelber sagte gegenüber dem „Tagesspiegel“ "Man wird gezwungen, das Gesamtpaket zu wählen. Facebook lässt nur die Wahl: Alles oder Nichts." [3]

Im September 2015 gibt Facebook seine Zusammenarbeit mit Moat bekannt. Die externe Firma soll unabhängige Verifizierung der Kennzahlen von Facebook-Video Ads bieten und damit einen Mehrwert für Marketer darstellen. [4]


2016

  • Das Werbeanzeigenformat Canvas wird eingeführt. Die Vollbildwerbeanzeigen für Mobilgeräte soll den Werbetreibenden noch mehr Möglichkeiten für ihre Werbebotschaften bieten.
  • Am 24. Februar 2016 führt Facebook zusätzlich zum „Like“-Button fünf weitere Emojis ein. Die sogenannten Reactions bieten den Usern nun mehr Möglichkeiten, Beiträge zu bewerten. Damit wird die Feedback-Button Palette um „Liebe“ (love), „lachen“ (haha), „Überraschung“ (wow), „traurig“ und „wütend“ erweitert. Facebook reagierte damit auf den von Beginn an gewünschten „Dislike“-Button, welcher nicht eingeführt wird.
  • Facebook führt das Feature der Verkaufsgruppen ein, welche eine Erweiterung zu den bis dato bestehenden „Suche und Biete“ Facebook-Gruppen darstellen. Die Verkaufsgruppen werden dem User standortbasiert gelistet und bieten verschiedene erweiterte Funktionen zu den alten normalen Gruppen. Dies beinhaltet unter anderem einen Verkaufsbutton, eine Produktsuche und die Möglichkeit einen Artikel als verkauft zu markieren. [5]

Kennzahlen

Trotz stets wiederkehrender Vorwürfe des missbräuchlichen Umgangs mit Daten und Missachtung des Datenschutzes verfügt Facebook mittlerweile weltweit über 1 Milliarde Nutzer.

Funktionen

Profil

Jedes auf Facebook registrierte Mitglied verfügt über eine Profilseite, auf der es sich vorstellen, mitteilen und Fotos oder Videos hochladen kann. Wenn man sich auf Facebook gegenseitig auf Anfrage den Kontakt bestätigt, läuft das unter dem Begriff "Freund". Facebook-Profile bieten die Möglichkeit, ein Profil- sowie ein Coverfoto hochzuladen, die der Nutzer gemäß der Nutzungsrichtlinien frei gestalten kann. Der Profilname soll der Klarname sein, allerdings wird dies von Nutzern nicht immer beachtet. Jeder hat auf Facebook die Möglichkeit, seine biographischen Angaben online zu stellen, seine Vorlieben und Hobbys zu veröffentlichen, z. B. durch das Liken von entsprechenden Facebook-Seiten, sowie sein bisheriges und gegenwärtiges Arbeitsleben abzubilden. Prinzipell kann ein Nutzer nahezu alles über sich veröffentlichen. Das Profil wird geteilt in die Timeline, die "Über"-Rubrik, die Liste der Freunde sowie die hochgeladenen oder verknüpften Videos und Fotos. Weiterhin ermöglicht Facebook es, Apps in sein Profil zu integrieren und listet beispielsweise auf, welche Musik, Filme, Bücher oder andere Likes der jeweilige Nutzer angegeben hat. Generell gilt beim Facebook-Profil, dass alles hochgeladen werden kann, aber nichts hochgeladen werden muss. Da es sich bei Facebook um ein soziales Netzwerk sammelt, sollten auf jeden Fall die grundlegenden Informationen veröffentlicht werden, da ein Profil sonst schnell als Fake-Profil abgestempelt werden kann oder schlichtweg uninteressant erscheint.

Weiterführende Links:

Listen

Freunde können verschiedenen Listen zugeordnet werden. Von Facebook automatisch angelegte Listen sind beispielsweise „Enge Freunde“ oder „Bekannte“. Auch erstellt Facebook automatische Freundeslisten anhand von Profilinformationen (z.B. Wohnort, Schule, Uni). Darüber hinaus können aber auch eigene Listen erstellt, benannt und verwaltet werden. Die Listen ermöglichen es dem Nutzer, seine individuelle Privatsphäre festzulegen. Er entscheidet selbst, mit welcher Liste er welche Inhalte teilen bzw. nicht teilen möchte. So erhalten beispielsweise Arbeitskollegen, die möglicherweise der selbst angelegten Liste „Arbeit“ zugeordnet wurden, nicht den gleichen Einblick in das Profil des Nutzers als seine engen Freunde. Ebenso erhalten Freunde womöglich keine Informationen über detaillierte Fachthemen, die man nur mit den Kollegen teilen möchte. Der Nutzer kann für jeden Inhalt auf seiner Pinnwand individuell festlegen, mit welche Liste er diesen Eintrag teilen möchte. [6]

Pinnwand

Auf der Pinnwand des Profils können Freunde sich gegenseitig öffentlich sichtbare Nachrichten hinterlassen, und auch persönliche Nachrichten und Chats können genutzt werden. In der so genannten Timeline - einer Art Beobachtungsliste - eines jeden Mitglieds erscheinen die Neuigkeiten, z. B. neue Pinnwandeinträge auf den Profilseiten von Freunden oder auch hochgeladene Fotos oder Linktipps.

Ruft man Facebook auf, so wird einem zunächst der News Feed angezeigt. Hier sieht der Nutzer die Statusmeldungen seiner Freunde bzw. den Fanpages, denen er folgt. Es existieren zwei Arten des News Feeds: die Hauptmeldungen und die Neuigkeiten. Während einem im Neuigkeiten-Modus alle Beiträge in chronologischer Reihenfolge angezeigt werden, sieht der Nutzer in den Hauptmeldungen nur bestimmte, von Facebook nach Relevanz gefilterte Beiträge. Der Algorithmus, der die einzelnen Posts für die Hauptmeldungen herausfiltert heißt Edge Rank.

Eine weitere Möglichkeit zur Vernetzung bieten Gruppen und Events, zu denen man Freunde einladen kann.

Facebook verfügt zudem über einen Marktplatz, auf dem Benutzer Kleinanzeigen aufgeben und einsehen können.

Seit ein paar Tagen testet Facebook die Funktion Entdecken. Diese Funktion wurde noch nicht deutschlandweit ausgerollt (stand 30.11.16). Der Tab zur Funktion befindet sich oben rechts neben dem Begriff Startseite (ios). Klickt man darauf, werden Posts von potentiell für den Nutzer relevante Seiten angezeigt. Zum einen sind dies Posts von Seiten die den Freunden des Nutzers gefallen und zum anderen sind es Posts die die Aktivitäten und das Nutzungsverhalten bei Facebook wiederspiegeln.

Seiten

Facebook unterscheidet unterschiedliche Seitenkategorien zum einen für Privatpersonen als auch für Unternehmen, Künstler, Marken oder auch spezielle Zwecke. Seiten letzterer Kategorie sind Teil des Social Media Marketings bzw. der Public Relations-Aktivitäten. Ziele hiervon können beispielsweise Aufbau und Pflege eines positiven Markenimages, Steigerung der Bekanntheit oder Erhöhung der Kundenbindung sein.

Facebook-Nutzer können mit dem selben Account sowohl ein Profil für eine Privatperson einrichten, als auch Profile verschiedener Seiten, die sie online betreuen und pflegen. Diese Profile sind miteinander verknüpft und können vom Nutzer mittels der Funktion „Verwende Facebook als ...“ ausgewählt werden. Der Nutzer muss sich somit nicht erst ab- und wieder anmelden. Dies ermöglicht es dem Nutzer, problemlos und schnell, Inhalte über verschiedene Profile (Privatperson, Seiten) zu posten.

Apps

Die Öffnung der Plattform für Applikationen von Drittanwendern im Jahr 2007 wird als wichtiger Einflussfaktor für steigende Attraktivität und Nutzerzahl von Facebook gesehen. Eine der bekanntesten Applikationen ist das Spiel Farmville.

Facebook Home

Home ist eine neue Android-App, die seit dem 12. April 2013 in den USA aus dem Google Play-Store herunterladen werden kann und demnächst auch in Deutschland verfügbar ist. Sie ersetzt die normale Oberfläche eines Handys und zeigt sowohl auf dem Start- als auch auf dem Sperrbildschirm Facebook-Inhalte an. So können Fotos geliked oder kommentiert bzw. Nachrichten beantwortet werden ohne eine extra App starten zu müssen. Facebook kooperiert mit HTC: Das neue Modell HTC First wird das erste Gerät sein, auf dem Facebook Home vorinstalliert ist. Nutzer können die App aber auch jederzeit abschalten.

Weiterführende Links: http://newsroom.fb.com/News/599/Answering-Your-Questions-on-Home-and-Privacy http://www.zdnet.de/?p=88151128 http://www.t-online.de/computer/internet/facebook/id_62878220/facebook-home-welche-nutzerdaten-die-android-app-sammelt.html

Facebook Connect

Der Einmal-Anmeldedienst Facebook Connect, mit dem Nutzer sich auf Drittseiten mittels ihrer Facebook-Kontendaten anmelden können, ging im darauffolgenden Jahr an den Start, unterstützt von namhaften Unternehmen wie Yahoo! oder der Lufthansa.

Gesichtserkennungs-Feature

Facebook-Anwender können Fotos auf die Plattform hochladen und die Bilder mit Namen der abgebildeten Personen aus dem Kreis der eigenen Kontakte verknüpfen. Einmal markierte Facebook- „Freunde“ können danach automatisch in den Bildern des Anwenders gefunden werden – möglich macht dies eine Software zur automatischen Gesichtserkennung. Wer das verhindern will, muss die Funktion extra abstellen.[7]

Im Juni 2011 wurde das Gesichtserkennungs-Feature durch Facebook in Deutschland eingeführt. Es war standardmäßig eingeschaltet und konnte lediglich in den Einstellungen abgewählt werden.

Gruppen

Facebook-User können sich in Gruppen zusammenschließen. Gruppen bei Facebook können von jedem Mitglied ohne Antrag und Genehmigung eingerichtet werden. Dies unterscheidet Facebook beispielsweise von XING. Mitglieder müssen für die Gruppengründung einfach auf der Startseite dem Link „Gruppe gründen“ folgen. Anschließend kann der Gruppenname eingetragen und Mitglieder hinzugefügt werden. Wenn man eine Gruppe erstellt, ist man automatisch der Gruppenadministrator. Dieser kann die Gruppenbeschreibung und die -einstellungen bearbeiten, weitere Administratoren zu einer Gruppe hinzufügen und missbräuchliche Beiträge entfernen sowie Mitglieder entfernen oder blockieren.

Es gibt derzeit drei Typen von Gruppen: geheime (also nur von den Mitgliedern sichtbare), geschlossene (Mitgliedschaft nur nach Freischaltung durch einen Moderator, die Beiträge sind nicht öffentlich) und offene (alle Beiträge sind sichtbar, jeder kann mitmachen). Jede Gruppe ist einer Kategorie zugeordnet beispielsweise Sport & Freizeit, Studentengruppen oder Wirtschaft.

Die Gruppe stellt ein Forum zur leichteren Kommunikation größerer Gruppierungen dar. Dies erfolgt beispielsweise über die Pinnwand oder die Möglichkeit, Videos und Fotos auszutauschen. Darüber hinaus können sich Gruppenmitglieder in Gruppenchats austauschen. Ab 250 Mitgliedern wird der Chat jedoch deaktiviert. Ebenso können Gruppenmitglieder Dokumente anlegen (Gruppen Docs) oder E-Mails an die gesamte Gruppe schicken. Über die Adresse *@groups.facebook.com werden automatisch Beiträge auf der Gruppenpinnwand veröffentlicht. Ebenso können Benachrichtigungen per Mail an die Gruppenmitglieder gesendet werden. Auch ist die Ankündigung und Organisation von Veranstaltungen innerhalb der Gruppe möglich. Dabei werden Termine automatisch über „Benachrichtigungen“ allen Gruppenmitgliedern angezeigt.

Für Kritik sorgte im August 2012 eine Neuerung bei der Sichtbarkeit in Gruppen. Bei jedem Posting wird jetzt angezeigt, wie viele Personen es angesehen haben. Unter dem Posting steht „Seen by 10“. Wenn das Gruppenmitglied mit der Maus über den Haken fährt, wird sogar angezeigt, wer genau sich den Beitrag angesehen hat. Bisher war es bei Facebook – im Gegensatz zu StudiVZ und z.T. XING – nicht üblich die Besucher einer Seite anzugeben. Das Veröffentlichen des Surfverhaltens wird aus Datenschützersicht kritisch gesehen.

Facebook hat nun seine neue Funktion Entdecken auch in Deutschland für Gruppen freigeschaltet. Durch die neue Funktion kann man sehr leicht neue Gruppen entdecken. Die Gruppen-Vorschläge basieren auf den eigenen Interessen und den Interessen der Freunde.

Diese sind aufgeteilt in verschiedene Kategorien. Freunde-Gruppen, Lokale-Gruppen, Kauf und Verkauf-Gruppen, Lustiges-Gruppen, Identität und Beziehungen-Gruppen, Spirituelles und Inspiration-Gruppen, Essen-Gruppen, Autos und Motorräder-Gruppen, Stil-Gruppen, Berufliche Vernetzung-Gruppen, Sport-Gruppen, Haus und Garten-Gruppen, Tiere und Haustiere-Gruppen, Nachrichten und Politik-Gruppen, Gesundheit und Fitness-Gruppen, Kunst und Kultur-Gruppen, Kindererziehung-Gruppen, Unternehmen-Gruppen, Nachbarschaft und Gemeinde-Gruppen, Unterstützung und Trost-Gruppen, Wissenschaft und Technik-Gruppen, Reisen und Orte-Gruppen, Fotografie-Gruppen, Schule und Ausbildung-Gruppen, Outdoor-Aktivitäten-Gruppen, Hobby und Freizeit-Gruppen, Musik-Gruppen, Spiele-Gruppen.

Facebook Gruppen-Funktion findet man unter[8]. In der App geht es noch leichter. Einfach im Menü auf Gruppen klicken und oben im Reiter/Tab auf Entdecken klicken.

Veranstaltungen

Jeder User hat die Möglichkeit eine Veranstaltung unter seinem Namen einzustellen, Teilnehmer dazu einzuladen und zu bewerben. Unter der Rubrik „Mehr“ kann der Bereich „Veranstaltungen“ aufgerufen werden, dort gibt es den Button „Veranstaltung erstellen“.

Neben dem Namen der Veranstaltung, Details, dem Ort und Termin kann zusätzlich unterschieden werden, ob die Veranstaltung nur für eingeladene Gäste zu sehen sein soll, auch für Freunde von Gästen oder komplett öffentlich für alle. Unten links findet sich der Bereich „Freunde einladen“ und hier kann die Gästeliste individuell zusammengestellt werden. Nach zahlreichen Masseneinladungen, die versehentlich erstellt wurden und für großen Wirbel und negativer Publicity in der Presse sorgten, da tausende Jugendlicher diversen Einladungen folgten, wurde die Funktion „alle Freunde einladen“ abgeschafft. So muss nun jeder Freund einzeln angeklickt und eingeladen werden. Nach 100 eingeladenen Freunden erscheint ein Warnhinweis.

Um die Veranstaltung optisch ansprechend zu gestalten kann ein Header-Foto hochgeladen werden. Außerdem wird eine Gästeliste dargestellt, welche darüber Auskunft gibt, welche Freunde zu- abgesagt oder mit vielleicht auf die Einladung geantwortet haben.

Auf Fanpages / Unternehmensseiten können im Administrator-Modus durch das gleiche Prozedere Veranstaltungen publiziert werden. Diese sind immer öffentlich, somit für alle „Fans“ (die Zielgruppe) zu sehen und automatisch mit der Frage nach Teilnahme, bzw. einem vielleicht, ausgestattet. Eine gesonderte Gästeliste existiert hier nicht.

Weiterführende Links:

Facebook Videocalling / Videoanrufe

Die Facebook Funktion Videoanrufe, angeboten seit 2011, (fuer Windows & Mac-Betriebssysteme) ist vergleichbar mit dem Google+ Hangout/Hangouts – wenn auch im Vergleich zu den Google+ Hangouts fuer mobile Endgeraete noch nicht perfekt geeignet. Waren Videoanrufe anfangs nur zwischen zwei Teilnehmen möglich, können seit Ende 2016 Videokonferenzen mit bis zu sechs Teilnehmern geführt werden. ( Fuer iPhone & iPads gibt es hier zum download der Funktion unter anderem die App „Seen“) „[…]Die Anwendung ist ein in Kooperation mit Skype entwickelter kostenloser Video-Chat“ (http://www.chip.de/artikel/Facebook-Videocalling-cooles-Feature-oder-heisse-Luft-Test_50159420.html). Man kann hierfuer im Profil jeweils eines Kontaktes/Freundes oder im Chatfenster auf „Anrufen“ klicken bzw. auf das Kamerazeichen. Hierzu ist bei Laptops oder PCs keine neue Software aufzurufen – lediglich die Anwendung einmalig zu installieren. Ist der Angerufene nicht erreichbar kann eine Videonachricht hinterlassen werden. Datum und Uhrzeit aller Videoanrufe werden in der fortlaufenden Nachrichtenchronik aufgelistet. Waehrend des Videoanrufes kann man weiter den Chat und/oder alle anderen Facebook Funktionen verwenden. In der Chatleiste unter den erweiterten Einstellungen gibt Facebook die Moeglichkeit, die Freundesliste einzustellen bzw. Kontakte vom Videocalling auszuschliessen.

Weiterfuehrende Links: Erklaerung & Video

[9] [10] [11]

Facebook Graph Search

Die Facebook-Suche hat in der Vergangenheit nur Suchergebnisse zu registrierten Facebook-Nutzern geliefert. Nun wurde die Suche um allgemeine Sachthemen und nach Inhalten erweitert. Die Facebook-Suche arbeitet hierbei aber anders als die Google Suche. Einen wesentlichen Anteil am Suchergebnis haben hier die sozialen Daten von Freunden. Durch den lokalen Bezug der Smartphone App kann obendrein auch ein Standort-Bezug in den Suchergebnissen hergestellt werden. Bei einer Restaurant-Suche wird beispielsweise nicht nur ein Restaurant in der Nähe empfohlen, sondern auch die Bewertung von Freunden berücksichtigt. Somit fließen also die verschiedensten sozialen Daten der Nutzer in das Suchergebnis mit ein. Auch Google möchte die „Social Signals“ genannten Signale zukünftig mit in die Suchergebnisse einfließen lassen. Hier scheint Facebook zur Zeit aus technischer Sicht einen Vorsprung erreicht zu haben. Doch ob die Berücksichtigung sozialer Aspekte ein Garant für relevante Suchergebnisse ist, wird sich zeigen müssen. [12]

Neue Funktionen freischalten

Das Facebookprofil eines Nutzers lässt sich in verschiedene Sprachen umstellen. Schaltet man die Profilsprache auf Englisch, so erhält man weitere Funktionen, welche meist nur wenigen Gruppen zugänglich sind. Facebook sieht euch somit als Nutzer aus den USA an. Selbstverständlich bleiben die Beiträge in gewohnter Sprache, nur die Menüführung wird auf englisch angezeigt.[13] So gibt es Beispielsweise eine Funktion, die mir ermöglicht nach Usern mit bestimmten Interessen zu suchen. Wenn man nun in der Suchleiste "People who likes Basejumping" eintippt, erhält man eine Auflistung der User, welche sich für diese Sportart interessieren. Aufgrund dieser Möglichkeit gestaltet sich eine Interessen basierte Kontaktaufnahme um einiges einfacher. [14] Weiterhin ist es auch zum Beispiel nicht möglich, nach der gezielten Verbreitung geteilter Blogeinträge in deutscher Sprache zu suchen. [15] Bei den oben genannten Suchanfragen in deutscher Sprache, erhält man meist die Antwort: "Überprüfe deine Rechtschreibung oder gib einen anderen Begriff ein."

Facebook Promotion Guidelines

Die Rechtlichen Rahmenbedingungen für Wettbewerbe und Verlosungen hat Facebook in seinen Promotion Guidelines festgelegt. Facebook Gewinnspiele dürfen demnach direkt in der Chronik einer Facebook Fanpage, oder über eine Gewinnspiel-Applikationen durchgeführt werden. Im August 2013 wurden die Promotion-Guidelines radikal geändert und erst seit dem ist es möglich auch ein Chronik-Gewinnspiel durchzuführen. Folgende Punkte sind bei der Durchführung eines Chronik-Gewinnspieles zu beachten:

Erlaubt ist die Teilnahme durch liken oder kommentieren eines Beitrages, posten von Bildern oder Nachrichten direkt auf die Facebook Fanpage, Voting - z.B. Bild oder Kommentar mit den meisten Likes gewinnt oder das Senden einer privaten Nachricht.

Nicht zulässig ist es, den Teilnehmer zum Teilen eines Beitrages aufzufordern, den Teilnehmer aufzufordern sich selbst auf einem Bild zu markieren, den Teilnehmer aufzufordern etwas in seine eigene Chronik postet, oder auch die Aufforderung einen bestimmten Hashtag zu benutzen.

Es ist verpflichtend darauf hinzuweisen, dass die Promotion in keiner Verbindung zu Facebook steht und in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert wird.

Die Teilnahmebedingungen können entweder direkt im Post oder als Link aufgeführt werden und müssen folgende Informationen enthalten: Wer darf teilnehmen, Beginn und Ende des Gewinnspieles, genaue Beschreibung des Gewinns, wann werden die Preise ausgelost, wie werden die Gewinner ermittelt, wer ist der Veranstalter.

Weiterführende Links:: [16] [17] [18] [19]

Facebook Custom Audience

Facebook Custom Audience ist ein Tool, mit dem Werbezielgruppen für Facebook-Werbeanzeigen erstellt werden können. Es ermöglicht Unternehmen Facebook-Werbung für seine bestehenden Kundengruppen, Interessenten oder Besuchern ihrer Webseiten zu schalten. Mit diesem Tool werden Streuverluste auf ein absolutes Minimum reduziert und die Ansprache der Werbezielgruppe wird extrem verfeinert. Custome Audience kann für bestehende oder für neue Zielgruppen angewendet werden. Bei Schaltung der Facebook-Werbeanzeigen können die Zielgruppen positiv oder negativ (ein- oder ausschließend) selektiert werden, d.h. man kann auch mehrere Custom Audiences gegeneinander ausspielen. Beispielsweise können in einer Werbeanzeige “Besucher der Website” eingeschlossen und “Besucher des Shops” ausgeschlossen werden. Eine Kombination von mehreren Zielgruppen ist auch möglich. Die über Custom Audience erstellten Werbezielgruppen stehen nur dem Ersteller dieser Listen zur Verfügung. Ein Custom Audience kann über den Werbeanzeigenmanager oder mit dem Power Editor erstellt werden.

Weiterführende Links: Facebook Hilfeseiten: Informationen zu Custom Audience [20] Facebook Hilfeseiten: Wie erstelle ich eine Custom Audience https://www.facebook.com/help/www/170456843145568] Thomas Hutter: Customer Audience Funktionen und Möglichkeiten [21] Youtube: Ein Facebook Custom Audience erstellen [22]

Facebook Status Updates

Bei Facebook gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten Status Updates zu erstellen. Sowohl Einzelpersonen, als auch Facebook Seiten können diese Arten der Post Erstellung nutzen.

Text Post

Einfaches Posting, das ausschließlich aus Text besteht. Das Text Update darf maximal aus 63206 Zeichen bestehen.

Bilder Post

Bilder Updates bestehen meist aus einer Kombination von Text und Bildern. Man kann von einem bis zu etwa 1000 Bilder jegliche Anzahl an Bildern in einem Status Update hochladen. In der Timeline werden maximal vier Bilder gleichzeitig angezeigt. Alle weiteren Bilder kann man sehen, wenn man sich durch die Bilderserie klickt. In der Regel gibt es einen beschreibenden Text für die Bilderserie und zusätzlich Bildunterschriften für jedes einzelne Bild. Die Darstellungsweise der Bilder in der Timeline unterscheidet sich je nach Bildformat und Anzahl der Bilder.

Video Post

Bei Facebook hat man die Möglichkeit Videos hochzuladen. Dieses Video kann man mit einem Titel versehen, man kann Personen verlinken bzw. taggen und am Ende einen Call-to-Action einfügen und mittels Link zu anderen Seiten verweisen, um beispielsweise mehr über das Video zu erfahren. Die Videos müssen vor der Veröffentlichung von Facebook bearbeitet werden und man wird benachrichtigt, wenn dies geschehen ist. Fragen und Antworten zu Facebook Videos liefert die Facebook Hilfe

Weiterführender Link: Facebook Hilfeseiten: Informationen zu Facebook Videos [23]

Link Post

Um auf bestimmte Seiten zu verlinken, kann man Links in das Statusfeld einfügen. Daraufhin erfolgt eine Linkvorschau mit Überschrift und Kurzbeschreibung, die man beide durch Doppelklicken verändern kann. Als Seitenbetreiber ist auch möglich das Vorschaubild zu ändern. Vor dem Posten ist es möglich, den Link aus dem Statusfeld zu entfernen, die Linkvorschau bleibt dabei bestehen.

Karussell Post

Die Form der Werbung mittels Karussel Post steht ausschließlich Facebook-Seitenbetreibern zur Verfügung. Ähnlich wie bei einem normalen Link Post fügt man hier einen Link ein und hat dann zusätzlich die Möglichkeit mehrere Linkvorschaubilder hinzuzufügen. Diese kann man durch Drücken von Pfeilen nach links und rechts durchblättern. Weiterhin gibt es die Möglichkeit für jedes Vorschaubild einen extra Link einzufügen, um beispielsweise auf verschiedene Produkte einer Webseite hinzuweisen.

Weiterführender Link: YouTube Kanal: Informationen zu Karussell Posts: [24]

Slideshows

Facebook setzt auf Innovation und lässt uns zukünftig sterile Fotos miteinander kombinieren. Nicht nur in Alben oder Videos, sondern in Slideshows! Eine Slideshow ist im wörtlichen Sinn eine Diavorführung (s. http://bit.ly/2cIBhh8) und somit eine Aneinanderreihung von Bildern. Slideshows können bei Facebook aus maximal sieben aufeinanderfolgenden Bildern bestehen, die das Netzwerk automatisch nacheinander abspielt. Dabei kann der Onlinestellende entscheiden, ob die Bilder mit harten Übergängen wechseln oder überblenden, was einen weicheren Übergang darstellt. Auch die Länge der Bildanzeige kann variiert werden. Man kann die eigene Slideshow außerdem mit einer vorinstallierten Melodie hinterlegen und sie somit noch ansprechender gestalten.

Die Vorteile einer Slideshow: Sie ist nicht annähernd so zeitaufwendig wie das Drehen eines Videos und benötigt auch wesentlich weniger Bandbreite und Speicher. Außerdem können mit ihr schnell und effektiv Entstehungsprozesse dokumentiert werden. Slideshows machen neugierig – das Drücken auf den Play-Button ist für viele User interessanter als das stupide Ansehen eines Bildes. Und da Slideshows keine langen Laufzeiten haben, sind die Shows auch schnell bis zum Ende gesehen.

Wie Slideshows Entstehungsprozesse dokumentieren können, zeigt Julia von Fräulein Hasenfuß: http://bit.ly/2doXeox Auch Unternehmen nutzen Slideshows zum Auflockern Ihrer Inhalte – so zum Beispiel gral – das BeraterTeam: http://bit.ly/2d10Eup

Weiterführende Links: Wie erstellt man eine Slideshow? Hier ein Videotutorial: http://bit.ly/2d7crqy Noch mehr Wissen über Slideshows: http://bit.ly/2bx02Kt

Nachlasskontakt

Es besteht die Möglichkeit, einem Freund die Nachlassverwaltung für das eigene Profil zu übertragen. Wenn das eigene Profil also in den Gedenkzustand versetzt wird, bekommt dieser dann die Möglichkeit, es wie ein Seitenmanager einer Facebook Page zu werwalten.

Der Nachlassverwalter darf folgende Dinge tun:

  • dein Profil- und das Titelbild bearbeiten
  • einen fixierten Beitrag verfassen
  • auf Freundschaftsanfragen reagieren

Folgende Dinge kann ein Nachlasskontakt nicht tun:

  • sich bei dem Konto des Verstorbenen anmelden
  • zuvor gepostete Inhalte auf der Chronik ändern oder entfernen
  • Nachrichten die an andere Kontakte versandt wurden löschen
  • Freunde aus der Kontaktliste entfernen

Erst ab 18 Jahren ist es möglich einen Nachlasskontakt festzulegen.

Wichtig ist, dass ein Konto, das in den Gedenkzustand versetzt wurde, nur dann weiterhin bearbeitet werden kann, wenn ein Nachlasskontakt gepflegt wurde. Eine direkte Anmeldung bei einem Profil im Gedenkzustand ist nicht mehr möglich. Außerdem ist es möglich unter dem Punkt „Nachlasskontakt“ festzulegen, ob ein Profil im Gedenkzustand gelöscht werden soll.

Untertitel

Lange hat Facebook das Feature angekündigt und seit neustem besteht die Möglichkeit, seine Videos die man bei Facebook hoch lädt, mit einem Untertitel zu versehen. Fast alle Videos werden ohne Ton automatisch von Facebook abgespielt, jedoch sind die Videos ohne Untertitel für Facebook unbrauchbar. Durch den Untertitel hat sich die durchschnittliche Ansichtszeit teilweise bis zu 25 % verbessert.

Das Ganze funktioniert ganz einfach in 2 Schritten:

  1. Das Video ganz normal hochladen. Im Upload-Dialog gibt es dann die neue Funktion, einen Untertitel zu erstellen.
  2. Die Untertitel werden Automatisch erstellt und deshalb teilweise unverständlich. Ihr könnt aber anschließend ohne Probleme den angezeigten Untertitel bearbeiten und ergänzen.

Es ist ein bisschen Arbeit, dennoch lohnt es sich.

Es ist ein Roll-Out von Facebook, deshalb kann es sein, das die Funktion noch nicht für alle Seiten und Sprachen nutzbar ist.

Falls es für euch noch nicht die Möglichkeit gibt, könnt Ihr euren Untertitel auch einfach bei Youtube generieren.

Weiterführende Links: Facebook Hilfe & Youtube Video

Safety Check

Facebook erweiterte 2014 mit dem „Safety Check“ seine Notfallfunktionen. Anfangs verwendete Facebook diese Funktion nur bei Naturkatastrophen, seit den Terroranschlägen in Paris im November 2015 aktiviert Facebook diese Funktion auch bei allen anderen Notfällen wie Anschlägen oder Amokläufen. Der Safety Check muss nicht selbst aktiviert werden, dies geschieht automatisch durch Facebook.

Wenn sich ein Nutzer im Gefahrengebiet befindet, erhält er von Facebook eine Benachrichtigung, in der er dazu aufgefordert wird, sich als „in Sicherheit“ zu markieren, möchte man keine Angaben machen, oder befindet man sich mittlerweile an einem anderen Ort, wählt man „Betrifft mich nicht“ aus. Entscheidet man sich für „Ich bin in Sicherheit“, dann erscheint diese Meldung als Status-Meldung in der Timeline und ist somit für alle Freunde sichtbar. Facebook greift auf verschiedene Daten des Profils zu, wie der eingetragenen Heimatstadt, den aktuellen Standtort, insofern man Facebook im Vorfeld dazu berichtigt hat, auf diese Funktion zuzugreifen, oder auf andere Anzeichen, die darauf hindeuten, dass man sich an diesem Ort oder in der Nähe dieses Ortes aufhält, wie zum Beispiel offene Internetverbindungen. Facebook Nutzer können ebenso ihre Facebook-Freunde fragen, ob sie sich in Sicherheit befinden, diese erhalten dann ebenfalls eine Benachrichtigung und können sich so als „in Sicherheit“ markieren.

Weiterführende Links: http://www.zeit.de/news/2017-08/22/usa-facebook-erweitert-seine-safety-check-funktion-22081602 & https://felixbeilharz.de/so-funktioniert-der-facebook-safety-check/

Business-Seiten bei Facebook (Fanpages)

Unternehmen, Organisationen, Freiberufler, Künstler etc. können sich auf Facebook eine kostenlose Unternehmenspräsenz anlegen. Auch Produkte oder ganze Marken können sich hier ein digitales Zuhause in der sozialen Welt schaffen. Das ganze nennt sich dann "Fanpage". Gerade in den sog. B2C-Märkten gehört eine Facebook-Fanpage mittlerweile zum guten Ton. Sie macht ein Unternehmen, eine Person oder ein Produkt nahbarer, persönlicher und gibt den Menschen ein subjektives Gefühl der Verbundenheit, die vielfach auch gerne ausgedrückt wird. Dafür dient wiederum der schon beschriebene Like-Button. Das schafft für Unternehmen und Personen die große Chance, Infos, Bilder oder Videos schnell einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Die Fans kommentieren Beiträge und liefern so vielfach interessante Informationen zurück. Oder sie teilen sogar die Beiträge wiederum mit ihren Freunden, wodurch man die eigene Reichweite enorm erweitern kann.

Weiterhin lässt sich die Reichweite einer Facebook Fanpage relativ einfach und mit vergleichsweise geringem finanziellem Aufwand auch durch unterschiedliche Werbemittel steigern, z. B. durch ein sog. Fanfeld, eine kleine Schaltfläche, die durch das Anzeigen einiger Mitglieder für die Seite wirbt und auf jeder beliebigen Website, z. B. auf der Marken- oder Unternehmenshomepage oder dem Corporate Blog etc., integriert werden kann. Auch die Schaltung von Werbeanzeigen für die Facebook-Fanseite, die in allen Bereichen der Plattform oder zielgruppenspezifisch angezeigt werden kann, ist möglich.

Der große Vorteil von Facebook-Werbeanzeigen ist, das sie im Vergleich zu herkömmlichen Marketing-Methoden wie beispielsweise eine Zeitungsanzeige oder ein Werbespot im Radio, sehr kostengünstig sind. Schon mit einem geringen Budget von 5 € kann man starten. Ganz elementar ist, dass man seine Zielgruppe genau eingrenzen kann, der man seine Werbeanzeigen präsentieren möchte: Nach Alter, Wohnort/Region, Geschlecht, Schulbildung, Berufsabschluss, persönliche Interessen kann man seine Zielgruppe eingrenzen. So reduzieren sich natürlich auch die Streuverluste, also die Menschen, die ich mit meiner Werbung erreiche, die ich aber nicht erreichen möchte, da sie nicht zu meiner Kern-Zielgruppe gehören. Ebenso ist es möglich festzulegen, auf welchem Endgerät meiner Zielgruppe die Werbung angezeigt werden soll. Diese Funktionen machen Facebook-Werbeanzeigen zu einem sehr effizienten Instrument. Hinzu kommt: Die Einrichtung einer Werbekampagne ist sehr einfach und selbsterklärend. Der Inhalt der Werbeanzeige ist natürlich davon abhängig, welches Ziel mit der Schaltung der Anzeige verfolgt wird: Mehr Traffic auf der eigenen Homepage, neue "Gefällt-Mir"-Angaben oder einfach eine Erhöhung des Bekanntheitsgrades könnten solche Ziele sein.

Auch mit Hilfe dieses Kommunikationskanals bzw. –instrumentes lässt sich auf Grund der vorhandenen Feedbackfunktionen, z. B. der Interaktion auf der Pinnwand bzw. Chronik, ein Dialog mit den Konsumenten aufbauen. Die Fanseite ermöglicht, dass sowohl Unternehmen und Kunden kommunizieren und interagieren als auch Kunden untereinander.

Ebenfalls kann die Facebook-Fanseite dazu genutzt werden, Inhalte wie Tweets oder Presseinformationen zu publizieren. Durch die Gewährung von (exklusiven) Einblicken in Unternehmensabläufe, durch eine partielle Einbindung der Facebook-Community in Produktentscheidungen, durch Führen eines offenen Dialogs, Beantwortung von Fragen und Kritik kann erreicht werden, dass Kunden bzw. Fans von der Marke begeistert sind und folglich als Markenbotschafter agieren, d. h. aktives Empfehlungsmarketing betreiben und langfristig an das Unternehmen bzw. die Marke gebunden werden. Mittlerweile nutzen auch Handelsunternehmen Facebook z. B. im Rahmen von Produkttester-Aktionen, die in Kooperation mit Herstellern durchgeführt werden oder durch das Angebot exklusiver Coupons. Hierbei soll den Kunden ein echter Mehrwert in Form von Gratisproben, z. B. neuer Produkte, geboten werden, die diese im Anschluss auf Facebook bewerten können.

Kleiner Tipp zum Schluss: Impressum nicht vergessen. Es ist Pflicht. Die Integration erfolgt beispielsweise über Anwendungen wie Woobox, welches ein neues sog. Tab im Account integriert. Das Tab kann dann beispielsweise das Impressum enthalten. Woobox ist über die Suche bei Facebook schnell zu finden und kann relativ einfach eingebunden werden. Allerdings werden Woobox-Tabs bisher nur angezeigt, wenn man Facebook über einen PC oder Mac nutzt. Bei mobilen Geräten lässt Facebook die Integration nicht zu.

Hier eine kleine Anleitung, wie auch Sie schnell und sicher zur eigenen Facebook Fanpage gelangen: http://y-site.de/2013/04/05/in-15-schritten-zur-erfolgreichen-facebook-prasenz/

Und die Startmaske bei Facebook, damit sie anschließend gleich loslegen können: https://www.facebook.com/pages/create/

Eine gute Einführung, wie man eine Facebook Fanpage erfolgreich macht, findet man unter dem nachfolgenden Link: http://upload-magazin.de/blog/8153-facebook-fanpage-erfolgreich/

Eine Übersicht der 50 größten Facebook Marken-Fanpages (Entwicklung von Sept. - Dez. 2013 findet man hier: http://www.ignitesocialmedia.com/facebook-marketing/top-50-branded-facebook-pages/

Impressumsangaben bei Facebook Fanseiten

Facebook Fanpages einrichten ist leicht – oft wird dabei das Wichtigste vergessen: das Impressum. Ein Richter des Landgerichts Aschaffenburg hat jetzt nach Angaben einer Rechtsanwaltskanzlei bestätigt, dass eine Fanpage ein ordentliches Impressum haben muss. Seit März 2014 gibt es ein entsprechendes Feld in den Seiteneinstellungen. Seit Jahren kämpfen Betreiber von Facebook Fanpages mit einem rechtlichen Dilemma, denn einerseits müssen sie ein klassisches Impressum aufweisen, andererseits stellte Facebook dafür aber keine Möglichkeit zur Verfügung. Das hat sich nun geändert. Um das Impressum einzurichten geht zunächst im Menü "Seite bearbeiten" auf den Punkt "Seiteninfo aktualisieren". Dort findet man dann den Link "Gib ein Impressum für deine Seite ein", der ein entsprechendes Textfeld öffnet. Dort kann man mit maximal 1.500 Zeichen alle relevanten Informationen angeben und bei mehr Platzbedarf einfach auf eine externe Seite weiterverlinken. Sobald ein Impressum eingerichtet wurde, erscheint in der linken Spalte der Fanseite ein entsprechender Link. Allerdings funktioniert dies bislang nur bei Nutzern und Seiten, die bereits auf das neue Design umgestellt wurden. Wer noch das alte Design sieht, muss sich noch einige Zeit gedulden.

So geht es:
http://rechtsanwalt-schwenke.de/facebook-fuehrt-impressumsrubrik-fuer-seiten-ein/
http://www.youtube.com/watch?v=Oc5eWECG4WE
http://allfacebook.de/features/breaking-facebook-fuehrt-ein-impressumsfeld-fuer-pages-ein

Monitoring von Facebook Fanseiten

Wer im Bereich Social Media Marketing auf Facebook engagiert ist, der sollte sich auch regelmäßig mit dem Monitoring seiner Unternehmens-/Fanpage und damit letztendlich mit der Erfolgsmessung seiner Aktivitäten beschäftigen. Nur durch sorgfältiges Monitoring können der Erfolg von Kampagnen bestimmt und zukünftige optimiert werden. Ziel des Monitorings ist es u.a. folgende Fragen zu klären: Welche Beiträge kommen am besten bei der Zielgruppe an? Wann ist die beste Zeit Beiträge zu posten? Was ist die beste Länge für Beiträge? Welche Medien bevorzugt die Zielgruppe? (Video, Foto, Link) Welche Form von Beiträgen generieren den meisten Traffic auf meine Homepage?

Zum Social Media Monitoring bietet Facebook das hauseigene Analysetool Facebook Insight an. Administratoren können hiermit die Interaktionen mit ihren Fans nachvollziehen: Das Tool liefert u.a. Kennzahlen zu Anzahl, (demographischer) Verteilung der Fans. Weiterhin besteht die Möglichkeit genauere Infos über die Reichweite einzelner Posts, sowie die Art der Faninteraktionen zu erhalten. Lobenswert ist die übersichtliche grafische Aufbereitung der einzelnen Werte, sowie die automatische Hervorhebung der erfolgreichsten Beiträge innerhalb der Analyse.

Neben der hauseigenen Analyse finden sich Online mittlerweile eine Vielzahl von weiteren kostenlosen Analysetools mit zum Teil erheblich erweiterten Funktionen. Beispiele für diese Tools sind:

Fanpagekarma [25]

Simply Measured [26]

Value of a Like [27]

Google Analytics (Soziale-Netzwerke-Report) [28]

--NataschaBerlin (Diskussion) 11:19, 7. Nov. 2014 (CET)

Chronik

Die vieldiskutierte Funktion Chronik (englisch „Timeline“) wurde am 16. Dezember 2011 freigeschaltet. Mit der Chronik bietet Facebook seinen Nutzern die Möglichkeit, einen allumfassenden für sämtliche Lebensbereiche geltenden Lebenslauf chronologisch in digitaler Form im eigenen Profil zu erstellen. Um das Profil noch individueller gestalten zu können, bietet die Chronik auch im Bereich der Darstellungsform und erweiterten Designmöglichkeiten von Bild, Text, Video usw. neue Funktionen an. Seit dem 30. März 2012 sind zudem alle offiziellen Seiten (so genannte Fanpages") auf diese Form der Darstellung - als Chronik - umgestellt. Einige Unternehmen nutzen dies bereits sehr kreativ Beispiele auf t3n.de.

Schon 2013 soll die Chronik ein Redesign zugunsten einer übersichtlicheren Darstellung der Inhalte sowie einer größeren Ansicht der Bilder bei den Beiträgen erhalten und sich somit mehr den Ansichten auf Smartphones und Tablets annähern. Tests bei verschiedenen Nutzern zeigen im März 2013 die Chronik mit gleichem Seiten-Layout aber Veränderungen bei den Formaten der Time-Line. Interaktionen sind links, Pinnwandeinträge rechts davon in einer etwas breiteren, einspaltigen Spalte angeordnet. Chronik-Navigation und Werbeanzeigen haben rechts außen eine eigene Spalte. [29]

Facebook-Archiv

Etwas versteckt aber schon seit Jahren vorhanden ist die Möglichkeit, eine Kopie der Daten herunterzuladen, die man auf Facebook eingestellt hat. Dazu klickt man in der rechten Seite der Kopfzeile des eigenen Profils auf den kleinen Pfeil direkt neben dem Button zu den Privatsphäre-Einstellungen. Es öffnet sich ein Untermenü, in dem man „Einstellungen“ auswählt. Daraufhin erhält man eine Übersicht über die „Allgemeinen Kontoeinstellungen“. Unter dieser Übersicht ist – etwas unscheinbar – der Link „Lade eine Kopie deiner Facebook-Daten herunter“ zu finden. Klickt man auf den Link, so öffnet sich eine Seite, die kurz beschreibt, welche Daten heruntergeladen werden können. Für genauere Informationen wird von dort auf die Hilfe-Seiten zum Thema verlinkt. Hier findet man eine detaillierte Auflistung darüber, welche Daten derzeit archiviert werden. Facebook behält sich dabei vor, die Art der Archivierung bei Bedarf zu verändern.

Nach Klick auf „Mein Archiv aufbauen“ und der Eingabe des eigenen Passworts wird das Archiv zusammengestellt. Dies kann je nach Datenmenge einige Minuten in Anspruch nehmen. Ist das Archiv bereit, schickt Facebook per E-Mail eine Link zum Download. Aus Sicherheitsgründen steht der Link jedoch nur wenige Tage zur Verfügung. Vor dem Download muss noch einmal das Passwort eingegeben werden, anschließend können die Daten als Zip-Datei heruntergeladen werden. Im heruntergeladenen Archiv als einfache HTML-Seiten aufbereitet sind die folgenden Informationen:

  • Profilinformationen
  • Kontaktinformationen
  • Änderungen der Chronik
  • Fotos mit Metainformationen
  • Videos
  • Freunde
  • gesendete Nachrichten
  • Anstupser
  • Veranstaltungen
  • Sicherheitsinformationen wie Seitenzugriffe, IP-Adressen oder Änderungsdaten
  • angeklickte Ads
  • Zugriffe vom Handy
  • Umfrageergebnisse
  • Places

Kritiker des Archivs bemängeln, dass es bei weitem nicht alle Daten enthält, die Facebook über jeden User speichert. Um an das Gesamtpaket der Daten zu kommen ist der kompliziertere Weg über ein Auskunftsersuchen an Facebook notwendig.

Geschäftsmodell

Trotz des weltweiten Erfolgs der Plattform in den letzten Jahren kommt mittlerweile vermehrt die Frage nach der zukünftigen Finanzierung des Unternehmens auf. So verfügt Facebook zwar über die meisten Mitglieder, gerade aufgrund der, noch, kostenfreien Mitgliedschaft beträgt der Umsatz pro User aktuell jedoch nur 1,21 Dollar.

Werbung

Einnahmen generiert die Website momentan hauptsächlich über Werbung. Die Werbeanzeigen auf Facebook werden als Facebook Ads bezeichnet. Diese werden allerdings nicht auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tabletts abgebildet. Rund die Hälfte der User nutzt allerdings genau diesen Zugang zur Plattform. Nach eigenen Angaben arbeitet Facebook bereits an der Lösung dieser Problematik.

Eine Werbeform auf Facebook ist der "Empfohlene Beitrag", der seit November 2012 angeboten wird. Ein empfohlener Beitrag hat abgesehen von einer unauffälligen Kennzeichnung die Aufmachung eines Postings. Er erscheint i.d.R. im oberen Bereich des Newsfeed, um eine möglichst breite Wahrnehmung zu garantieren. Die Einführung dieser Werbeform wurde innerhalb kurzer Zeit zum Erfolg. Aktuell ist rund jeder zwanzigste Beitrag im Newsfeed eine Anzeige.


Als neue Werbeform plant Facebook in den nächsten Wochen die Erweiterung der autoplay videos zu den autoplay ads. Da die Facebook-Reichweite zu Stoßzeiten deutlich höher ist, als bei einigen bekannten TV Sendern, ist diese neue Form der Werbung ein intelligenter Versuch von Facebook die Mediabudgets der großen Unternehmen aus dem TV zu Facebook umzuleiten. Schließlich birgt Facebook diverse Vorteile gegenüber der klassischen TV Werbung. Zum einen gibt es die genaue Ausrichtung an den Zielgruppen durch enorme Ressourcen bei den demografischen Daten. Zum Anderen hat man die neuen Video KPIs, mit denen man im Nachhinein genau den Erfolg der Werbespots analysieren kann.

Laut Facebook stehen in den nächsten Wochen folgende neue KPIs zur Verfügung:

   Video views: Die Anzahl der Views des Videos von 3 Sekunden oder länger.
   Unique video views: Die Anzahl der Menschen, die das Video 3 Sekunden oder länger gesehen haben.
   Average duration of video viewed: Die durchschnittliche Zeit, die Menschen das Video angesehen haben.
   Views to 25 %, 50 %, 75 %, 95 % and 100 %: Die Anzahl der Views, bei denen das Video bis zu einem bestimmten Punkt abgespielt wurde.
   Clicks to play video: Bisher ’Video plays’. Clicks to play zeigt die Anzahl der Views, bei denen das Video mit einem Klick gestartet wurde. 
                         Automatisch beim durchscrollen des News Feeds gestartete Videos werden nicht in diese Statistik aufgenommen.


Weiterführende Links:

Werbephilosophie

Die Plattform Facebook hat eine eigene Werbephilosophie entwickelt: Anzeigen sollen nicht mehr stören, sie sollen relevant und interessant sein. Und das heißt: Facebook kann sich noch so sehr anstrengen, seine Technologie zu verbessern – wenn Unternehmen nicht damit umzugehen wissen, bringt das wenig. Und je komplexer das Werbesystem wird, desto schwieriger wird es für Firmen, den Überblick zu behalten. Denn wer weiß schon was ich für Werbung bevorzuge, nicht alle "Gefällt mir" Klicks sollten Werbung auslösen. Aber als Anwender hat man die Möglichkeit die Werbung zu blocken: Adblock Plus blendet Onlineanzeigen aus.
http://www.zeit.de/2013/49/facebook-werbung-anzeigen-internet Stand 12/2013

Apps

Des Weiteren sind sowohl der Aufbau einer eigenen App-Plattform wie auch die Einführung kostenpflichtiger Zusatznutzen für die User im Gespräch bzw. bereits in der Erprobungsphase.

Nicht nur in der Erprobungsphase, schon seit einigen Monaten ist der Bereich "Werde ein Facebook-Entwickler" in Facebook für jedermann zugänglich. Es bedurfte aber einiges an Verbesserungen da die Seite sehr unübersichtlich war, aber nun erklärt es sich fast von selbst. Nach dem Aufruf des Link muss man sich für den Bereich (kostenfrei) registrieren und danach einiges an Auswahlmöglichkeiten treffen U.a. für was man was erstellen möchte, IOS Androide, Anwendung für Facebook, Website uvm.

Ob Webseiten, Anwendungen oder Mobilanwendungen, der Kreativität sind nun keine Grenzen mehr gesetzt. Das schöne nun gibt es auch schön strukturierte "Beispiele & Anleitungen" Kategorien in welcher auch ein leihe fast alle Antworten die er benötigt findet. Nach wie vor sind Teile der Seiten auf Englisch & Deutsch gemischt was hin und wieder zu Verwirrungen sorgt aber das wird laut Facebook die nächsten Monate auch angepasst.


Link zum Developers Bereich: https://developers.facebook.com/

Werberichtlinien

Facebook sieht Werbeanzeigen als Bereicherung für seine Nutzer - solange sie auf die Interessen dieser zugeschnitten sind - besteht aber auf eine Reihe von Werberichtlinien, die gewerbliche Nutzer stark einschränken und Facebook gleichzeitig jeglicher Haftung entbinden sollen. Die von dem Sozialen Netzwerk vorgegebenen Richtlinien sind kompliziert und sehr umfangreich, mit einer Unterteilung in folgende sieben Hauptkriterien (Stand 16.03.2013) [30]:

  • 1. Allgemeines
  • 2. Daten und Privatsphäre
  • 3. Design und Platzierungen von Werbeanzeigen [31]
  • 4. Werbeinhalte [32]
  • 5. Gemeinschaftsstandards

Werbeanzeigen, die von den Nutzern viel negatives Feedback erhalten oder gegen die Gemeinschaftsstandards von Facebook verstoßen, sind nicht gestattet und können entfernt werden. Facebook behält sich das Recht vor festzulegen, ob ein bestimmter Inhalt gegen die Facebook Gemeinschaftsstandards verstösst. Folgende Inhalte für Werbeanzeigen sind nicht erlaubt: illegale Aktivitäten, Belästigung, Werbung an Minderjährige für Produkte oder Dienstleistungen, deren Verwendung für Jugendliche gesetzlich verboten ist, Hassbotschaften, sexuelle Provokation/Nacktheit, schockierende/respektlose/sensationsheischende/übermäßig gewalttätige Darstellungen [33]

  • 6. Verweise auf Facebook [34]
  • 7. Rechte Dritter

Sie entsprechen jedoch nicht unbedingt den gesetzlichen Verordnungen und sind somit nur als Facebook-Interne Richtlinien unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu sehen. Facebook selbst behält sich das Recht vor, seine eigenen Richtlinien jederzeit zu ändern, nach Belieben auszulegen (oder zu ignorieren [35] ) sowie Werbeanzeigen nach eigenem Ermessen zuzulassen oder nicht.

Börsengang

IPO

Am 18. Mai 2012 ging Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook, mit seinem Unternehmen an die Börse. Facebook wurde auf einen Unternehmenswert von 104 Milliarden Dollar geschätzt. Der Ausgabepreis für die Aktie lag an diesem Tag bei 38 Dollar. Facebook verdiente damit an diesem Tag 16 Milliarden Dollar.

Der Facebook IPO war der achtgrößte Börsengang der Geschichte und der größte eines Technologieunternehmens. Der US-Internetgigant Google etwa erzielte 2004 nur knapp zwei Milliarden Dollar.

Auch mit dem angepeilten Börsenwert deklassiert Facebook die anderen Technologiegrößen. Schätzungen zufolge liegt dieser bei 93 bis 104 Milliarden Dollar. Damit wäre das Online-Portal mehr wert als die Computer-Riesen Hewlett-Packard und Dell zusammen.[36]

Kursentwicklung

Der Kurs ging an diesem Tag kurz hoch bis zu 43 Dollar pro Aktie, doch die Börse schloss mit einem Kurs von 38,23 Dollar, also minimal über dem Ausgabepreis. In den beiden folgenden Tagen sank der Wert unter Ausgabepreis. Kritiker fühlen sich durch den schlechten Börsengang in Ihrer Meinung bestätigt, dass der Facebook-Hype nicht ewig halten wird und dass daher unbedingt am Geschäftsmodell gearbeitet werden muss, um auf lange Sicht auch an der Börse bestehen zu können. Nach Aussagen von Facebook wird der größte Teil des Gewinns in neue Funktionen und andere Firmen investiert um das Unternehmen zu erweitern, die Geschäftsfelder auszubreiten und die Nutzer auch in Zukunft zu binden.

Kritik

Werbung

Einer der größten Werbekunden, General Motors, scheint kein Vertrauen mehr in die Aktivitäten zu haben: Kurz vor dem Börsengang entschied der Autobauer, seine Werbemaßnahmen aufgrund angeblicher Ineffizienz sofort zu stoppen. Diese Unsicherheit hat sich auch maßgeblich auf den Börsengang des Unternehmens ausgewirkt.

Die Einführung der empfohlenen Beiträge stieß auf breite Kritik. Zuvor waren Werbeschaltungen als solche eindeutig erkennbar gewesen, u.a. durch ihre Beschränkung auf die rechte Seitenspalte. Eine Identifizierung unseriöser Werbung – bei der Nutzer über Klicks beispielsweise auf eine Fake-Seite oder eine betrügerische Website außerhalb von Facebook gelangen – sei nun noch schwieriger geworden. Kritiker halten Facebook darüber hinaus vor, die Reichweite von Seitenbeiträgen über den Filter „Hauptmeldungen“ künstlich auf einem niedrigen Niveau zu halten, damit dieses Niveau über die kostenpflichtigen empfohlenen Beiträge wieder erhöht wird.

Gesichtserkennung

Die Kritik an der Gesichtserkennung beruht auf der Möglichkeit der Erstellung einer ‚Gesichtsabdruck’-Datenbank auf Basis der ermittelten biometrischen Daten. [37] Die Datenschützer fordern, dass Nutzer der Freischaltung des Features explizit zustimmen müssen. Facebook soll Personenbilder nur dann biometrisch erfassen und speichern dürfen, wenn die abgebildete Person zugestimmt hat. Auch sollen Nutzer über die Risiken der automatischen Gesichtserkennung informiert werden. Aufgrund dieser Kritik wurde das Feature zum 15. Oktober 2012 für den europäischen Raum deaktiviert. [38]

Facebook und der Datenschutz

Das Märchen vom Datenklau auf Facebook ist seit Jahren in aller Munde. Viele Menschen der älteren Generationen würden Facebook gerne nutzen, trauen sich allerdings aufgrund der Aussagen zum Datenklau nicht. Im Endeffekt müssen nur die Richtlinien von Facebook genau gelesen werden, um sich über den aktuellen Stand der Auflagen der Plattform zu informieren. Diese sind jedoch so lang, dass sie nur von wenigen NutzerInnen gelesen werden.

Laut den Nutzungsbedingungen verwendet Facebook personenbezogene Daten ausschließlich für:

1. Schutz von Persönlichkeitsrechten

2. Ortsfunktionen, z.B. das Vorschlagen von Restaurants etc.

3. Relevante Werbeanzeigen, z.B. aufgrund von Interessen

4. Vorgeschlagene Freunde

5. Interne Prozesse

Weitergegeben werden hierbei dementsprechend keinerlei Daten. Die Ausnahmen räumt Facebook direkt im nächsten Abschnitt ein. Daten werden genutzt wenn:

1. Genehmigung wurde erfragt

2. In den Richtlinien wurde darüber informiert

3. Alle personenbezogenen Daten wurden entfernt, z.B. Zählung, wie viele Menschen in Deutschland leben

Hierbei findet sich nun der Knackpunkt im Bereich des Datenschutzes: Punkt 2

Sobald in den Richtlinien darüber informiert wird, darf Facebook gewisse Daten verwenden. Diese Aussage ist sehr kritisch zu betrachten, allerdings rechtlich nicht zu bemängeln. Der Fall, dass Facebook über die Verwendung von Daten informiert hat und diese dann auch nutzt, ist zudem auch vorhanden: Es geht hierbei um die Bilder, die Nutzer auf der Plattform veröffentlichen. Diese bleiben zwar grundsätzlich dem Nutzer als Urheber zugeordnet, allerdings räumt Facebook sich selber die uneingeschränkten Rechte an allen Bildern ein, die auf der Plattform veröffentlicht werden. Neu ist diese Information nicht, denn hier nutzt Facebook in der Theorie wirklich die Daten seiner Nutzer. Allerdings gibt es für die Nutzer natürlich Möglichkeiten, den Spielraum von Facebook hierbei einzuschränken. Um das Nutzen durch Facebook zu vermeiden, können Nutzer das Veröffentlichen von Bildern ganz unterlassen. Eine andere Option ist das Versehen der Bilder mit einem Logo oder Wasserzeichen. Es ist gesetzlich geregelt, dass Facebook die Bilder zwar nutzen, jedoch nicht verändern darf. Somit müssen Logos oder Wasserzeichen auf den Bildern verbleiben und kennzeichnen den Urheber des Bildes. Nutzer, die mit den Richtlinien Facebooks eben nicht einverstanden sind, können dementsprechend entweder gar keine Bilder veröffentlichen oder eben diese mit ihrem Wasserzeichen/Logo versehen.

Die Kritik am System ist dennoch berechtigt. Jedoch ist aus den Richtlinien hervorgehend ganz klar, dass weitere Daten nicht von Facebook ohne Genehmigung verwendet werden dürfen. NutzerInnen können zudem in den Einstellungen der Privatsphäre weitreichende Einschränkungen machen, wie Facebook ihre Daten verwenden darf - allerdings sind hier viele Formulierungen für normale NutzerInnen schlicht unverständlich und intransparent in Bezug auf die Reichweite (z.B. "umgehende Personalisierung").

Neue Nutzungsbedingungen seit 30. Januar 2015

Um Werbeanzeigen noch personalisierter zusetzen, hat Facebook Anfang 2015 seine Nutzungsbedingungen geändertund erklärt, dass das Unternehmen auch auf den Seiten Dritter Daten über seine Mitglieder sammelt: d.h. auf Webseiten und in Apps die Facebook nutzen sowie in Unternehmen die zu Facebook gehören – wie zum Beispiel Instagram oder WhatsApp. Facebook surft somit auf allen Wegen mit. Zwar kann die Nutzung der Daten eingeschränkt bzw. zum Teil widersprochen werden, doch dazu sammelt Facebook im ersten Schritt trotzdem die Daten.

Deutsche Datenschutzbeauftrage bezweifeln zwar die Rechtmäßigkeit der neuen Datenschutzregelungen, sind jedoch vergleichsweise machtlos: So ist es unwahrscheinlich, dass die 27 Millionen deutschen Nutzer sich aus diesem Grund von Facebook abmelden und sich nicht mehr in das soziale Netz einloggen.

Die neuen Nutzungsbedingungen wurden vor Inkrafttreten in den Medien vielfach thematisiert und kritisiert. Sogar in Deutschlands bekanntester Nachrichtensendung der Tagesschau wurde darüber berichtet. Der Beitrag ist online auf tagesschau.de zu sehen und kann über eine Widget direkt mit den eigenen Facebook-Freunden geteilt werden - d.h. Facebook "weiß" auch, ob und welches seiner Mitglieder die Tagesschau-Seite besucht hat.

Beeinflussung von Wahlen

Vor dem Hintergrund des überraschenden Wahlsieges von Donald Trump in den USA kam von vielen Seiten die Kritik an Facebook auf, da über das Netzwerk die Wähler beeinflusst worden seien.

Zum einen soll dem Schweizer „Das Magazin“ zufolge die Big-Data-Firma: Cambridge Analytica das Verhalten und die Einstellungen der US-Wähler insbesondere über Facebook (Likes, Klicks etc.) gesammelt und darüber das jeweilige Persönlichkeitsprofil ermittelt haben (http://www.dasmagazin.ch/2016/12/03/ich-habe-nur-gezeigt-dass-es-die-bombe-gibt/). Dass das funktioniert, hatte der Wissenschaftler Michal Kosinski vom Department für Psychometrik der Universität Cambridge bereits im Jahr 2012 nachgewiesen: Demzufolge genügen durchschnittlich 68 Facebook-Likes eines Nutzers, um auf Eigenschaften wie Hautfarbe (95-prozentige Treffsicherheit) oder Affinität zu Demokraten bzw. Republikanern (85-prozentige Treffsicherheit) schließen zu können. Das Wahlkampfteam von Donald Trump nutzte die gewonnenen Erkenntnisse, um vor allem über Facebook verschiedene Varianten von Trumps Botschaften zu versenden, die speziell auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten waren.

Zum anderen soll die Wahl mit Hilfe von Fake News zugunsten von Trump beeinflusst worden sein. Falschmeldungen wie „Clinton schwer krank!" oder „Clinton hat illegale Waffen für 137 Millionen Dollar gekauft!“ (http://www.zeit.de/digital/internet/2016-11/facebook-donald-trump-mark-zuckerberg-wahlsieg-falschmeldungen) wurden zwar auch über andere Medien als Facebook verbreitet. Über das soziale Netzwerk jedoch wurden die Nachrichten besonders schnell verbreitet. In Deutschland hat nun eine Diskussion darüber begonnen, wie man sich im anstehenden Bundestagswahlkampf vor solchen Falschmeldungen per Facebook schützen kann (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundeswahlleiter-Fake-News-werden-Wahlkampf-beeinflussen-3583412.html).

Deutsche Bundesregierung: Gesetz gegen Hasskriminalität auf Facebook & Co.

Die Redefreiheit in Sozialen Medien wie Facebook hat auch ihre Schattenseiten: Viele Nutzer nutzen die Plattformen auch, um rassistische, sexistische, hetzerische oder abfällige beleidigende Kommentare oder gezielt falsche Informationen oder Verleumdungen – so genannte Fake News – über andere Menschen (z.B. politische Gegner, Flüchtlinge, Anhänger anderer Religionen etc.) sowie Aufforderungen zu Straftaten (z.B. Aufruf zum Mord oder zum Anzünden eines Asylbewerberheims) zu verbreiten. Einige tun dies offen mit ihrem öffentlichen Profil, andere unter dem Schutz der Anonymität. Insbesondere wird Facebook als Paradebeispiel dafür angeführt.

Die deutsche Bundesregierung in der 18. Legislaturperiode wollte dem nicht länger zusehen: Unter der Initiative des Bundesjustizministers Heiko Maas hat die Große Koalition im Juni 2017 ein Gesetz zur Bekämpfung von Hasskriminalität, strafbaren Falschnachrichten und andere strafbare Inhalte erlassen. Das „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ trat zum 1. Oktober 2017 in Kraft.

Ziel des Gesetzes ist es, dass die Betreiber von Sozialen Netzwerken ein Beschwerdemanagement führen, bei dem Nutzer o.g. Inhalte melden können. Tritt ein solcher Fall ein, so sind die Betreiber verpflichtet, „offensichtlich strafbare Inhalte innerhalb von 24 Stunden nach Eingang der Beschwerde“ zu löschen oder zu sperren, so die Bundesregierung in ihrer Presseerklärung im September 2017. „Weitere strafbare Inhalte“ sind „in der Regel“ innerhalb von sieben Tagen zu löschen oder zu sperren, heißt es weiter.

Sollte das Beschwerde- und Löschungsverfahren nicht funktionieren, drohen dem Betreiber der Plattform bzw. der verantwortlichen Person Bußgelder bis zu 50 Millionen Euro.

„All solche Äußerungen sind kein Ausdruck der Meinungsfreiheit, sondern ganz im Gegenteil Angriffe auf die Meinungsfreiheit. Damit sollen Andersdenkende eingeschüchtert und mundtot gemacht werden. Damit sollen eine rhetorische Dominanz und ein Klima der Angst geschaffen werden. Wir müssen und wollen uns mit diesem Gesetz auch um die Meinungsfreiheit derer kümmern, die schon längst im Internet mundtot gemacht worden sind. Das soll nicht so bleiben“, so begründete Justizminister Heiko Maas seine Gesetzesinitiative.

Es gibt aber Kritik an dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz:  

  • Rechtswissenschaftler und Netzaktivisten halten es für verfassungswidrig, weil es die Meinungsfreiheit einschränke.
  • Strittig sei auch die Frage, wann eigentlich ein Post oder Kommentar „strafbar“ ist. Das können die Betreiber, bzw. die Mitarbeiter nicht immer juristisch beurteilen. Die Rechtsdurchsetzung werde auf Private verlagert.
  • Daraus ergebe sich die Gefahr, dass grenzwertig klingende Beiträge vorsorglich gelöscht werden, weil sie ggf. Geldbußen befürchten. Das würde der Idee von der Freiheit im Netz widersprechen.   

Das Unternehmen Facebook selber hat sich im Juni 2017 zu Wort gemeldet und auf seine Maßnahmen und Fortschritte zur Bekämpfung von Hasskriminalität hingewiesen:

  • 87% der Inhalte, die durch die Freiwillige Selbstkontrolle Mediendienste und Jugendschutz.net gemeldet wurden, seien entfernt worden.
  • 80% von gemeldeten Inhalten, die von fachkundigen deutschen Nichtregierungsorganisatonen als gesetzeswidrige Hassreden eingestuft wurden, seien entfernt worden. Das seien etwa 3.500 Posts pro Woche oder 15.000 pro Monat.
  • In Kooperation mit Arvato betreibt Facebook Irland (der zuständige Dienst für Deutschland) ein Büro mit einem Community Operations-Team, um Inhalte zu prüfen.
  • Facebook sucht weitere „Trusted Partner“ zur Überprüfung von Posts.
  • Mit dem Blog Hard Questions will Facebook „offen und transparent“ über komplexe gesellschaftliche Fragen diskutieren.   

The Social Network

Die Geschichte rund um das soziale Netzwerk Facebook wurde 2010 in einem Film von David Fincher thematisiert, wobei Facebook Gründer Mark Zuckerberg nicht direkt auf die Verfilmung einwirkte. Über die Faktentreue des Films ist man sich nicht einig, da viele Kritiker und Portale sich regelrecht widersprechen.

Bei der 68. Golden-Globe-Verleihung am 16. Januar 2011 gewann der Film Auszeichnungen in den Kategorien bestes Filmdrama, beste Regie, bestes Drehbuch und beste Filmmusik.

Laut wikipedia bewerteten 96 Prozent aller Kritiker den Film positiv, basierend auf 224 Kritiken mit 9,0 von 10 Punkten.

Macht Facebook unglücklich?

Es gibt verschiedene Studien, die sich mit den Auswirkungen von Facebook auf das emotionale Befinden seiner Nutzer beschäftigen. So haben im Jahr 2017 die University of California in San Diego und die Yale-Universität eine entsprechende Arbeit publiziert. Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis: „The More You Use Facebook, the Worse You Feel“. [Holly B. Shakya und Nichoas A. Christakis: A New, More Rigorous Study Confirms: The More You Use Facebook, the Worse You Feel. https://hbr.org/2017/04/a-new-more-rigorous-study-confirms-the-more-you-use-facebook-the-worse-you-feel 10. April 2017] Für die Untersuchung waren 5000 erwachsene Facebook-Nutzer über einen Zeitraum von drei Jahren beobachtet worden. In der Masse wurde unterm Strich von den Forschern ein herabgesetztes geistiges Wohlbefinden durch die Nutzung von Facebook registriert.

Zuvor war bereits unter anderem eine Studie der Universität Kopenhagen Universität Kopenhagen zu dem Ergebnis gekommen, dass Soziale Netzwerkdienste wie Facebook negative Folgen für die persönliche Zufriedenheit haben können. So teilte die Universität kurz vor Weihnachten 2016 mit: „Facebook makes you #unhappy and #lonely“ [Janni Brixen: Facebook makes you #unhappy and #lonely. http://news.ku.dk/all_news/2016/12/facebook-makes-you-unhappy-and-lonely 23. Dezember 2016]


Weblinks

Hintergrundinformationen

Datenschutz auf Facebook

Deutschsprachige Blogs über Facebook

Hilfestellung zu Rechtsfragen im Facebook-Marketing

Hilfestellung bei Facebook Ads

Facebook-Gruppen

The Social Network

Macht Facebook unglücklich?


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