Fanpage

Aus Social-Media-ABC
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Trotz ihrer Umbenennung in „Facebook Page“ werden die Facebook-Seiten von Unternehmen und Prominenten umgangssprachlich häufig noch als „Fanpage“ bezeichnet. Unternehmen und Prominente präsentieren sich innerhalb von Facebook nicht über Personenprofile, sondern über solche offiziellen Seiten. Ein wichtiger Unterschied besteht darin, dass keine Freunde gewonnen werden, sondern Fans, die mit dem „Gefällt mir“-Button eine einseitige Beziehung zu der Seite eingehen.

Die Erstellung einer Fanpage ist kostenlos von jedem Facebook-Mitglied erstellbar. Daher sollten auch Unternehmen/ Organisationen etc., welche nicht auf Facebook aktiv sind, schauen, ob es nicht bereits eine solche Fanpage gibt. Diese muss man dann zumindest auf die Richtigkeit aller Angaben, wie Firmenname, Adresse, Telefonnummer etc. prüfen und sollte diese Seite beanspruchen (Klicken auf "Ist das Dein Unternehmen?"), um verfolgen zu können, was dort passiert. Schließlich ist es auch möglich, dass dort negative Kommentare gepostet und geteilt werden, was fatale Folgen für das Unternehmen haben könnte.

Wird die Fanpage regelmäßig gepflegt, können die Fans durchaus nützliche Informationen erhalten, denn es ist davon auszugehen, dass die Facebook-Nutzer nur solche Fanpages "liken", die in ihr Interessensgebiet fallen. Somit hat das Unternehmen oder die Organisation, welche eine Fanpage betreibt, die Möglichkeit, direkt mit seinen Kunden bzw. Endverbrauchern in Kontakt zu treten. Dies stärkt natürlich die Kundenbindung und kann ein wirklich nützliches Marketingtool sein. Hat man gute und witzige Ideen, welche gerne von den "Fans" geteilt werden, so kann sich kostenlos ein enormer viraler Effekt einstellen. Die Firma mit den meisten Fans im September 2012 auf Facebook ist YouTube mit über 62 Mio. Eine solche Reichweite, auch noch zielgruppengenau, ist mit keinem anderen Marketingtool erreichbar.

Weiterhin dienen Fanpages auch der Suchmaschinenoptimierung.

Weblinks

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