Buffer

Aus Social-Media-ABC
Wechseln zu: Navigation, Suche

Buffer (zu deutsch: Puffer) ist ein Social-Media-Tool zum automatischen Posten von Statusupdates in verschiedenen sozialen Netzwerken.

Geschichte

Die Erfolgsgeschichte des Tools begann 2012 mit der Einführung der Buffer-API. Dadurch war ein Relaunch als Web-App und als mobile App für iOS – später auch für Android – möglich. Durch diese Entwicklungen verschob sich der Fokus der Anwendung mehr in Richtung Analyse, Statistiken und die Optimierung des News-Streams.

Die Anzahl der täglich aktiven User lag 2012 bei ca. 400.000. Im Jahr 2013 wurde die 1-Millionen-Grenze überschritten, Mitte 2014 sind es ca. 1,4 Millionen.

Funktion

Buffer bietet Unternehmen die Möglichkeit, Beiträge, Postings und Tweets quasi „auf Vorrat“ zu speichern und die Freigabe in den Profilen strategisch zu terminieren. Die Posts können zeitgesteuert und simultan veröffentlicht werden. Das Unternehmen kommt damit einem steigenden Bedürfnis von kleinen Firmen entgegen, die in den sozialen Netzwerken präsent sein und gleichzeitig zeit- und ressourcensparend vorgehen wollen.

Im Dashboard wird festgelegt, welches Netzwerk integriert ist. Außer dem Zeit-Planungs-Tool sind auch Statistiken einsehbar, Linkkürzungsdienste wählbar oder ein Netzwerk kann wieder aus dem Tool entfernt werden.

Es gibt zahlreiche Apps, Erweiterungen und Extras, die die Sammlung von Information und die Nutzung auf vielen unterschiedlichen Endgeräten erleichtern. Insbesondere interessant ist die Integration von Feedly, einem Feedreader-Dienst.

Die Usability kann durch die Installation eines Browser-PlugIns stark verbessert werden. So können relevante Informationen, die man teilen möchte, einfach durch Anklicken des Symbols im Browser in den verschiedenen Netzwerken geteilt werden.

Respond

Respond ist das Ergebnis der Übernahme von Respondly – einem Support-Werkzeug – im Dezember 2015, mit der sich das Unternehmen grundsätzlich verändern möchte. Die Produktpalette von Buffer wird damit um einen sozialen Kundendienst und „Social Media Monitoring“-Funktionen erweitert und ermöglicht die Markenüberwachung. Zunächst werden Buffer und Respond als separate Produkte angeboten.


Möglichkeiten

– Kommunikation mit Twitter-Followern und anderen Nutzern

– Einstieg in Gespräche ohne vorherige Erwähnung (Mention) des Unternehmens

– Überwachung von Direct Messages (DM)

– Antworten, Liken, Folgen, Archivieren

– Keywort-Suchfunktion, wie zum Beispiel #hashtags

– Vereinfachte Zusammenarbeit, zum Beispiel in Bezug auf Zuordnung (bei Teams) und Doppel-Tweets


Respond wird von Twitter unterstützt und weitere Netzwerke sollen folgen, zum Beispiel Facebook.


Kosten und Modelle

– Gratis-Plan: gedacht für Einzelpersonen; beinhaltet 1 Benutzer und die Verwaltung von maximal drei Accounts.

– Pro Plan: gedacht für Einzelpersonen mit mehr Aktivität; ermöglicht die Verwaltung von acht Accounts und kostet monatlich 15,- US Dollar.

Für große Firmen und Agenturen gibt es drei weitere Tarife:

– Small: kostet 99,- Dollar im Monat, für maximal fünf Nutzer und maximal 25 unterschiedliche Accounts.

– Medium: kostet 199,- Dollar im Monat, für maximal zehn Nutzer und maximal 50 unterschiedliche Accounts.

– Small: kostet 399,- Dollar im Monat, für maximal 25 Nutzer und maximal 150 unterschiedliche Accounts.

Versionen

Aktuell gibt es das englischsprachige Tool als Web-App (hierüber erfolgt auch die Anmeldung), als iOS- und als Android-App. In der kostenfreien Basis-Version sind Anmeldungen bei Buffer mit den Twitter-, Facebook-, LinkedIn- oder App.net-Zugangsdaten möglich. In der kostenpflichtigen Pro-Version können unbegrenzt viele Postings für bis zu 12 Profile in Sozialen Netzwerken terminiert und voreingestellt werden. Zusätzlich kann eine weitere Person als Admin eingesetzt werden, um die Inhalte zu pflegen.

Blog

Auf der Homepage des Unternehmens gibt es auch einen Blog, in dem es um den Gedankenaustausch zu Social Media geht. Unter anderem werden hier bekannte Blogger und Vordenker des Social Web interviewt.

Ausblick

Zur Zeit arbeitet das Unternehmen an einer Funktion zum Pausieren der Nachrichten-Auslieferung – inspiriert durch den Bombenanschlag von Boston im April 2013, nach dem beobachtet werden konnte, dass geplante Tweets und Postings mit unter der neuen Situation unpassenden und unsensiblen Nachrichten verschickt worden waren.

Weblinks

Einzelnachweise