Medientypeinteilung: Unterschied zwischen den Versionen

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==Medientypeinteilung==
==Allgemeines==


Im April 2013 hat der [[Bundesverband Digitale Wirtschaft]] - kurz BVDW - eine "Richtlinie zur Medientypeinteilung" [http://www.bvdw.org/mybvdw/media/download/richtlinie-social-media-zur-medientyp-einteilung-2013.pdf?file=2714 ] für das Social-Media-Monitoring veröffentlicht. Das Ziel des BVDW ist dabei nach eigenen Angaben, branchenübergreifende Grundlagen für [[Social Media Monitoring]] zu schaffen, indem  
Im April 2013 hat der [[Bundesverband Digitale Wirtschaft]] - kurz BVDW - eine "Richtlinie zur Medientypeinteilung" [http://www.bvdw.org/mybvdw/media/download/richtlinie-social-media-zur-medientyp-einteilung-2013.pdf?file=2714 ] für das Social-Media-Monitoring veröffentlicht. Das Ziel des BVDW ist dabei nach eigenen Angaben, branchenübergreifende Grundlagen für [[Social Media Monitoring]] zu schaffen, indem  
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* Die Erfassung und Kategorisierung von Medieninhalten zu vereinheitlichen  
* Die Erfassung und Kategorisierung von Medieninhalten zu vereinheitlichen  
* Erhöhung der Qualität und Vergleichbarkeit der analysierten Monitoring-Daten
* Erhöhung der Qualität und Vergleichbarkeit der analysierten Monitoring-Daten
Gleichzeitig soll die Richtlinie den manuellen Aufwand bei der Datenbereinigung- und aufbereitung für Kunden von Monitoring-Systemen zu senken. Monitoring Anbieter sollen durch vereinheitlichte Formulierungen zur Medientypisierung unterstützt werden.
Gleichzeitig soll die Richtlinie den manuellen Aufwand bei der Datenbereinigung- und aufbereitung für Kunden von Monitoring-Systemen zu senken. Monitoring Anbieter sollen durch vereinheitlichte Formulierungen zur Medientypisierung unterstützt werden. Der BVDW will seine Empfehlungen kontinuierlich an die Marktentwicklung im Bereich [[Social Media]] anpassen.
Kategorisiert werden die Medien in zwei Aggregationsstufen:
 
Aus Unternehmenssicht sollte der Vorteil dieser Kategorisierung sein, dass die eigene Online-Präsenz valide nach den einzelnen Online-Medien - auch branchenspezifisch - aufgesplittet werden kann, und so eine Feinanalyse ermöglicht.
 
Kategorisiert werden die Medien in zwei Aggregationsstufen.


== Erste Aggregationsstufe ==
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* '''''Social Networks'''''
* '''''Social Networks'''''
* '''''Sonstiges'''''
* '''''Sonstiges'''''


== Zweite Aggregationsstufe ==
== Zweite Aggregationsstufe ==
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Bei dieser Aggregationsstufe werden zusätzlich der Autor oder die Branche berücksichtigt. Die Kategorisierung sieht hierbei wie folgt aus.
Bei dieser Aggregationsstufe werden zusätzlich der Autor oder die Branche berücksichtigt. Die Kategorisierung sieht hierbei wie folgt aus.


* Bewertungen auf E-Commerce-Plattformen beispielsweise Amazon, eBay
* Bewertungen auf E-Commerce-Plattformen beispielsweise [[Amazon]], eBay
* Bewertungsplattformen beispielsweise kununu, tripadvisor
* Bewertungsplattformen beispielsweise [[kununu]], tripadvisor
* Bild-/Grafik-Plattformen beispielsweise Instagram
* Bild-/Grafik-Plattformen beispielsweise [[Instagram]]
* Blogs
* Blogs
* Corporate News
* Corporate News
* Dokumenten-Plattformen beispielsweise Slideshare
* Dokumenten-Plattformen beispielsweise Slideshare
* Foren
* [[Foren]]
* Frage- und Antwort-Portale beispielsweise gutefrage.net  
* Frage- und Antwort-Portale beispielsweise [[gutefrage.net]]
* Microblogs beispielsweise Twitter, Tumblr
* Microblogs beispielsweise [[Twitter]], [[Tumblr]]
* Presseportale beispielsweise Pressebox
* Presseportale beispielsweise Pressebox
* Presseseiten/Nachrichtenquellen beispielsweise Online-Magazine
* Presseseiten/Nachrichtenquellen beispielsweise Online-Magazine
* Social Networks beispielsweise Facebook
* Social Networks beispielsweise [[Facebook]]
* Video-Plattformen beispielsweise Youtube
* Video-Plattformen beispielsweise [[Youtube]]
* Sonstiges
* Sonstiges



Aktuelle Version vom 23. Oktober 2015, 16:51 Uhr

Allgemeines

Im April 2013 hat der Bundesverband Digitale Wirtschaft - kurz BVDW - eine "Richtlinie zur Medientypeinteilung" [1] für das Social-Media-Monitoring veröffentlicht. Das Ziel des BVDW ist dabei nach eigenen Angaben, branchenübergreifende Grundlagen für Social Media Monitoring zu schaffen, indem Monitoring-Ergebnisse unterschiedlicher Systeme vergleichbar gemacht werden. Die Richtlinie definiert und gruppiert also verschiedene Medientypen, die als Quellen bei der Datenanalyse eine Rolle spielen. Das bedeutet im Einzelnen:

  • Die Erfassung und Kategorisierung von Medieninhalten zu vereinheitlichen
  • Erhöhung der Qualität und Vergleichbarkeit der analysierten Monitoring-Daten

Gleichzeitig soll die Richtlinie den manuellen Aufwand bei der Datenbereinigung- und aufbereitung für Kunden von Monitoring-Systemen zu senken. Monitoring Anbieter sollen durch vereinheitlichte Formulierungen zur Medientypisierung unterstützt werden. Der BVDW will seine Empfehlungen kontinuierlich an die Marktentwicklung im Bereich Social Media anpassen.

Aus Unternehmenssicht sollte der Vorteil dieser Kategorisierung sein, dass die eigene Online-Präsenz valide nach den einzelnen Online-Medien - auch branchenspezifisch - aufgesplittet werden kann, und so eine Feinanalyse ermöglicht.

Kategorisiert werden die Medien in zwei Aggregationsstufen.

Erste Aggregationsstufe

Bei dieser Aggregationsstufe werden die einzelnen Medientypen unter Überbegriffen zusammengefasst und somit die Vielzahl von Plattformen und Tools kategorisiert. So ist schnell ersichtlich, um welche Art der Quelle es sich handelt. Die Unterteilung lautet demnach wie folgt:

  • Bewertung: Diese Kategorie beinhaltet sowohl die Bewertungsplattformen, als auch einzelne Bewertungen und Kommentare der User auf verschiedenen E-Commerce-Plattformen
  • Blogs: Hierzu zählen sowohl autorenbetriebene, als auch automatisierte Portale
  • Foren: Diese Kategorie beinhaltet Foren/Newsgroups (auch automatisierte) und Frage- und Antwort-Portale.
  • Media Sharing: Hierzu zählen Video, Bild, Dokumente
  • Microblogs
  • News: Hierzu zählen Portale aus dem Bereich Presse/Nachrichten und Corporate News
  • Social Networks
  • Sonstiges

Zweite Aggregationsstufe

Bei dieser Aggregationsstufe werden zusätzlich der Autor oder die Branche berücksichtigt. Die Kategorisierung sieht hierbei wie folgt aus.

  • Bewertungen auf E-Commerce-Plattformen beispielsweise Amazon, eBay
  • Bewertungsplattformen beispielsweise kununu, tripadvisor
  • Bild-/Grafik-Plattformen beispielsweise Instagram
  • Blogs
  • Corporate News
  • Dokumenten-Plattformen beispielsweise Slideshare
  • Foren
  • Frage- und Antwort-Portale beispielsweise gutefrage.net
  • Microblogs beispielsweise Twitter, Tumblr
  • Presseportale beispielsweise Pressebox
  • Presseseiten/Nachrichtenquellen beispielsweise Online-Magazine
  • Social Networks beispielsweise Facebook
  • Video-Plattformen beispielsweise Youtube
  • Sonstiges

Weblinks

http://www.bvdw.org/

http://www.bvdw.org/mybvdw/media/download/richtlinie-social-media-zur-medientyp-einteilung-2013.pdf?file=2714

http://www.forschungsweb.com/wp-content/uploads/2013/03/bvdw_social_media_kompass_2013.pdf

http://blog.press-n-relations.de/pr-social-media-co/richtlinien-zur-medientypeinteilung-nicht-nur-furs-media-monitoring-relevant