Linkbuilding

Aus Social-Media-ABC
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linkbuilding (deutsch: Linkaufbau) gilt als wichtigster Teil der Offsite-Optimierung und bezeichnet das systematische Generieren und Optimieren von backlinks. Durch die Platzierung dieser links sollen bessere Platzierung im Suchmaschinenranking oder ein erhöhter Traffic durch Nutzer der link-setzenden Webauftritte entstehen.

Gängige Techniken

Eine mögliche Unterscheidung von gängigen linkbuilding-Strategien differenziert zwischen aktiver Kontaktaufnahme (Push-Strategie) und passiver Generierung von links, d.h. externe Seitenbetreiber finden und verlinken Inhalte einer anderen Seite ohne Aufforderung (Pull-Strategie).

Push-Strategien

Bei Push-Strategien sollte der Mehrwert für die Seite, die einen link setzen soll, stets bei der Kontaktaufnahme dargestellt werden. Mögliche Herangehensweisen umfassen u.a.:

  • Paid links: Betreiber anderer Webauftritte werden für das Setzen eines links auf eine andere Seite bezahlt
  • link-Tausch: zwei Besitzer von Webauftritten verlinken von mindestens einer ihrer Seiten auf mindestens eine des Partners
  • Aktiver Eintrag in Webkataloge und Artikelverzeichnisse* Blog Kommentare
  • Aktive Foren-Einträge und Signaturen

Pull Strategien

Attraktive Inhalte sollen von anderen Seitenbetreibern gefunden werden und sie zum Setzen von links bewegen. Solche Inhalte können sich u.a. durch folgende Eigenschaften auszeichnen:

  • Einzigartigkeit: z.B. selbst recherchierte Studien und Statistiken
  • Originalität: z.B. hochwertige und/oder kreative grafische Darstellung
  • Polarisierung: die Inhalte fallen auf und regen zur Diskussion an

Entwicklung und Perspektive des linkbuildings

Stand 2014 bauen mit Ausnahme des russischen Anbieters Yandex[1] alle bekannten Suchmaschinen backlinks in ihre Suchalgorithmen ein. Durch Veränderung der Wertigkeit bestimmter links insbesondere durch [Google] verändern sich Strategien zum Setzen und Optimieren jedoch laufend. Beispiele für diese Entwicklung sind die weitgehende Wertlosigkeit und sogar Gefahr von Linkfarmen[2], die gesunkene Attraktivität des Linktauschs aller eigenen Seiten untereinander[3] und die Entwertung von Guestblogging.[4] Erklärtes Ziel von Google und anderen Suchmaschinen ist es, die Seiten mit dem meisten Mehrwert für die jeweilige Suchanfrage zu präsentieren. Ungeachtet von kurzfristigen Entwicklungen ist es deshalb ratsam, eben diese Mehrwerte zu präsentieren und die eigene Seite kontinuierlich mit wirklich attraktiven Inhalten online zu stellen, um auf diesem Weg ein natürliches - und damit dauerhaft stabiles - Linkprofil zu erhalten.

linkbuilding und Social Media

Genau wie Webseiten können auch Auftritte auf sozialen Netzwerken durch Linkbuilding profitieren, wobei je nach Plattform alle bisher aufgezeigten Strategien anwendbar sind. Durch die gestiegene Bedeutung von sozialen Netzwerken gehören links aus Facebook, Google+, Twitter und anderen Plattformen zu einem natürlich wirkenden Linkprofil eines Webauftritts. Aktuell (Stand 03.2014) steht die Aussage Google Webspam-Leiters Matt Cutts "you have this many followers on Twitter or this many likes on Facebook”, to the best of my knowledge we don't currently have any signals like that in our web search ranking algorithms"[5] gegen diverse Studien, die versuchen aktuell einen direkten Mehrwert von Social Signals auf die Suchmaschinenoptimierung von Seiten darstellen.[6].

SEO-Experten sind geteilter Meinung, welche dieser gegensätzlichen Informationen mehr Wahrheitsgehalt hat. Es gilt jedoch als sehr wahrscheinlich, dass Social Signals über kurz oder lang eine steigende Bedeutung zukommen wird. Die Generierung von links aus externen Social Media Auftritten und das Stärken des Linkprofils des eigenen Social Media Auftritts sind demnach Ziele, die mindestens mittel- bis langfristig erstrebenswert sind.

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