Corporate Identity

Aus Social-Media-ABC
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Mit Corporate Identity (kurz CI) ist zunächst einmal die unverwechselbare Persönlichkeit eines Unternehmens gemeint. Diese Unternehmensidentität entstand in den 70er- und 80er- Jahren. In der Zeit der wirtschaftlichen Krisen und Beginn der Globalisierungen musste sich jedes Unternehmen von dem anderen Unternehmen abheben, um Kunden für sich zu gewinnen. Ziel ist es, nach Außen einen einzigartigen Wiedererkennungswert zum Kunden zu erreichen und nach Innen eine Identifikation der Mitarbeiter zum Unternehmen auf zu bauen.

Bereiche

Corporate Identity unterteilt sich in drei wesentliche Bereiche.

Corporate Design = Hier geht es um das Erscheinungsbild nach außen. Besonders wichtig ist beispielsweise ein einheitliches Logo, ein bestimmter Schriftzug oder auch die Schreibweise des Firmennamens selbst.

Corporate Communication = Dieser Bereich kontrolliert die Kommunikation des Unternehmens. Sie vereinheitlichen sowohl den Umgang mit der Öffentlichkeit als auch intern mit den Mitarbeitern.

Corporate Behavoir = Damit ist u.a. das (non-verbale) Verhalten der Firma gemeint, zum Beispiel im Bezug auf Ethik oder Umweltschutz, wie Social Resposibility. Außerdem umfasst es den Umgang der Mitarbeiter untereinander.

Corporate Identity & Social Media

Social Media und deren Technologie haben den Bereich Corporate Communication im CI für Unternehmen grundlegend verändert. Im Gegensatz zu Einzelpersonen pulverisieren die Social-Media- Aktivitäten Ihres Marketings und ihrer Mitarbeiter die Festung der Corporate Identity. Durch sie entstehen eine Vielzahl neuer Einblicke in das Wissen, die Talente und der Identität der Unternehmen. Die Möglichkeit der Transparenz des Unternehmens zum Kunden und auch zu Mitarbeitern ist gegeben.

Mit Aufkommen von Social Media sind Verbraucherinteressen gewachsen und Online-Konservationen prägen immer mehr die Marke eines Unternehmens. Die Wirkung und Darstellung von Corporate Identity ist in Zukunft weniger absender- als vielmehr adressaten- und kontextgeschrieben. Statt ein statisches Bild der Marke in den Köpfen zu verankern, geht es zukünftig stärker darum, die Markenidentiät in der Interaktion mit Social Media mit den Kunden zu leben. Intelligente Unternehmen haben diese Tatsache erkannt und profitieren durch ihre Social Media Strategie davon. Das aktive Einbringen in Diskussionen mit Kunden ist nun in offener Form möglich.

Die Einbringung von Social Media Plattformen für Mitarbeiter der Unternehmen durch Enterprise 2.0 wie firmeneigene Plattformen und Foren aber auch Facebook, LinkedIn etc. sind eine unabdingbare Möglichkeit die fachliche Vernetzung ihrer Mitarbeiter zu fördern. Das bisher bestehende Intranet womöglich mit CI Richtlinien wird um Social Media Plattformen erweitert. Wissen von Vielen kann für das eigene Unternehmen genutzt werden.

Weblinks