Web 3.0

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Web 3.0: Es ist die nächste Version nach Web 2.0. Während bei Web 1.0 eher eine starre Website im Internet zu finden war, wird bei Web 2.0 die Webseite mit den Daten je nach Nutzung immer wieder aktualisiert. Die Nutzer können Daten eingeben, aktiv miteinander kommunizieren, Produkte bewerten, empfehlen, verlinken und selbst am Netz (Web) mitweben. Web 3.0 wird, so die Theorie, die Daten, die im Web 2.0 an unterschiedlichen Netzpunkten gesammelt und eingegeben, übergeordnet zusammenführen und kann zu einem auf den Nutzer abgestimmten persönlichen Service werden.

Es geht nur mit einem schlichten Beispiel, dass die Komplexität ansatzweise versucht zu verbildlichen:

Web 1.0 – ein Onlineschuhaus ist entstanden und es können die Schuhe online angeschaut werden, gedreht, von oben und unten angeschaut werden. Bestellt wurde damals noch eher über Telefon, weil es online zu lange dauerte oder der Bestellvorgang zu langwierig war.

Web 2.0 – im Onlineschuhaus wird recherchiert nach Schuhmodellen, die Bewertungen dazu werden gelesen, eine Auswahl getroffen, es wird online bezahlt. Das gesuchte oder ausverkaufte Modell wird dem möglichen Nutzer aktiv angeboten, wenn es wieder im Shop vorrätig ist.

Web 3.0 – ein Service informiert mich, dass das gewünschte Schuhmodell in meiner Größe, mit meinen Wünschen nach Bequemlichkeit in diesem Onlineshop oder möglicherweise sogar Einzelhandel in der Fußgängerzone zu diesem Preis zu kaufen ist, allerdings um einen Betrag höher ist als der günstigste in einem anderen Onlineshop. Die Bequemlichkeit wurde ermittelt aus der Analyse der bisher gekauften Schuhe und der daraus resultierenden möglichen Fußform. Es kann eine bestimmte Marke sein oder es ist die Analyse aus angeschauten Schuhen, verglichen mit gekauften Schuhen und deren Eigenschaften. Daraus wird eine Auswahl an Schuhen getroffen und dem Nutzer angeboten. Das Bankkonto wird automatisch belastet, nach Freigabe vom Nutzer.

Die Vision: Ich laufe in einer Fußgängerzone durch eine Stadt an einem Schuhgeschäft vorbei. Mein SmartPhone sendet mit eine Nachricht, dass genau in diesem Laden ein bequemer Lederschuh in der gewünschten Farbe Schwarzcognacbraun mit Spezialnähten steht, der optimal für meinen schlanken Fuß paßt. Der Schuh ist zwar 20 Euro teurer als in einem Onlineshop, dafür kann der Schuh gleich angezogen werden. Frage von meinem SmartPhone: Willst Du? War ich gut?