Online-Bewertung

Aus Social-Media-ABC
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Ein typisches Merkmal des Social Web ist die Online-Bewertung. Es gibt sie in Form von individuellen Texten in Foren oder Blogs, als optische Bewertungsmöglichkeiten (wie Punkte oder Sterne) oder als Kombination aus beiden bei Online-Händlern oder Bewertungs-/Verbraucherportalen. Mittlerweile kann für Produkte (z.B. http://www.amazon.de), Dienstleistungen (wie Lehrerbewertung http://www.spickmich.de oder Hotels http://www.holidaycheck.de), Organisationen (wie http://www.meinchef.de) auf diverse Plattformen (z.B. http://www.ciao.de) bewertet werden.

Kundenrezensionen gewinnen an Bedeutung. Wie man gefälschte Bewertungen entdeckt und selbst gute Rezensionen schreibt, hat Stiftung Warentest unter Digitale Mundpropaganda zusammengefasst.

Bewertungs-Plattformen

Das Prinzip vom Empfehlungsmarketing ist ganz einfach erklärt: Ist jemand von einem Produkt oder einer Dienstleitung begeistert, empfiehlt er diese persönlich oder online an Freunde, Bekannte oder unbekannte Personengruppen weiter. Mit dem Web 2.0 entstehen nun ganz neue Formen des Empfehlungsmarketings. Neben Communities, Blogs, Facebook & Co sind Bewertungs-Plattformen die idealen Portale für Empfehlungen. In den letzten Jahren stieg die Anzahl dieser Plattformen rasant an. Gibt man bei Google den Begriff Bewertungsportal ein, zeigt er ca. 3,5 Millionen Ergebnisse an. Mittlerweile gibt es für fast jede Branche und Dienstleistung eine Bewertungs-Plattform. Grundsätzlich lassen sie sich in drei Kategorien differenzieren:

1. Spezialisierte und anonyme Bewertungs-Plattformen: Diese Plattformen sind nur auf eine Branche bzw. einen Themenbereich spezialisiert. Die User geben ihre Empfehlungen i.d.R. anonym ab.

2. Übergreifende, anonyme Bewertungs-Plattformen: Áuf diesen Plattformen geben User anonym ihre Empfehlungen zu verschiedenen Themen (Hotels, Bars & Clubs, Dienstleistungen) ab.

3. Übergreifende, Freundes-basierte Empfehlungs-Plattformen: Typisch für solche Plattformen ist, dass die Empfehlungen von Freunden und Bekannten kommen. Bei Facebook werden Empfehlungen zum Beispiel mit dem „Gefällt mir“-Button ausgedrückt.

Quellen

  • [1] - PadberX-Marktstudie „Trends im Marketing: Online-Empfehlungsmarketing“

Literatur

  • Anne M. Schüller/Torsten Schwarz (Hrsg.): Leitfaden WOM Marketing. Die neue Empfehlungsgesellschaft, Marketing-Börse 2010. ISBN 978-3000304705

Weblinks