DuckDuckGo

Aus Social-Media-ABC
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Google ist bei Suchanfragen eine Macht. Nach einer Studie von Comscore, die veröffentlich wurde, landen 96% aller Suchanfragen in Deutschland bei Google. Die weiteren Suchmaschinenanbieter, wie Bing von Microsoft oder Yahoo’s Suchmaschine versinken in Bedeutungslosigkeit. [1]

DuckDuckGo ist eine gute alternative Suchmaschine die im September 2008 von Gabriel Weinberg in Valley Forke, Pennsylvania gegründet wurde. Eigentümer ist Duck Duck Go Inc., Paoli (Pennsylvania). Seit dem 10.03.2012 profitiert DuckDuckGo zudem von den neuen Datenschutz-Bestimmungen bei Google [2]. Kurz nach Bekanntgabe dieser neuen Bestimmungen, meldete DDG erstmalig die 30 Millionen Suchanfragen in einem Monat [3]. Nach eignen Angaben hatte DDG im Oktober 2012 über 45 Millionen direkte Zugriffe [4] und wird von immer mehr Menschen genutzt. Trotz der Wachstumsraten hat DuckDuckGo eine Nischenposition bei den Suchanfragen. Besonders außerhalb von Amerika wird DuckDuckGo öfters bei den Suchanfragen verwendet. An erster Stelle ist Neu Seeland aufzuführen, gefolgt von Ländern wie Irland, Luxemburg und Canada. Das internationale Ranking zum einen und die regionalen Rankings zum anderen verdeutlichen nochmals die Nischenposition von DuckDuckGo.[5]

Funktionen

Im Fokus stehen qualitativ hochwertige Suchergebnisse und Datenschutz. Die Privatsphäre der Nutzer steht hier an erster Stelle. So werden bei DuckDuckGo zum Beispiel keine IP-Adressen oder persönliche Daten gespeichert. Cookies werden nur dann zugelassen, wenn es sich nicht anders vermeiden lässt. Ein User-Tracking findet somit nicht statt. Es erfolgt dadurch keine Nachverfolgung einzelner User. Ebenso wird bei Weinbergs Suchmaschine auf so genannte Search Logs verzichtet. Das bedeutet, dass der Standort nicht automatisch erfasst wird und der Nutzer diesen selbst, unter den Einstellungen, festlegen muss[6].

Dadurch, dass auf alle von gängigen Google-Methoden nicht zurück gegriffen wird, ist diese Plattform so gut wie Werbefrei. DuckDuckGo ist wurde von Perl programmiert und läuft auf nginx und FreeBSD. Die Grundlage der Suchergebnisse basieren auf den Daten wie zum Beispiel Wikipedia, WolframAlpha, Yelp, LastFM und Yahoo! Search BOSS, aber auch vom eigenen Webcrawler DuckDuckBot. Es werden nicht die meistgesuchten Suchergebnisse angezeigt, sondern die besten. Eine besondere Funktion, die DuckDuckGo bietet, sind die !Bang Befehle.[7] Mit einem solchen Befehl lassen sich gezielt Webseiten bei der Suche einbeziehen. Man positioniert den Befehl an erster Stelle gefolgt von dem Inhalt, den man suchen möchte. Beispiele für !Bangs sind: !youtube, !amazon, !google etc. User haben die Möglichkeit !Bangs auch vorzuschlagen, diese an den Betreiber zu kommunzieren. In den meisten Fällen sind die neu vorgeschlagenen !Bang Befehle (Schlüsselwörter) in der Suchmaschine implementiert. Die Zeitersparnis augrund der gezielten Suche bedeutet ein großer Vorteil von DDG.

Weiteres

Das Time-Magazine wählte DuckDuckGo am 16. August 2011 zu den 50 besten Webseiten im Jahr 2011 [8].

2014 war das Jahr für DuckDuckGo. Apple sowie Mozilla fügten in ihren Systemen DDG als optimale Suchmaschine hinzu.

Homepage

https://duckduckgo.com/

Motto

The search engine that doesn’t track you. („Die Suchmaschine, die Sie nicht verfolgt.“)

Weblinks

„DuckDuckGo veröffentlicht detaillierte Statistiken über den Traffic und verzeichnete am 1. März 2012 erstmals mehr als 1,5 Millionen direkte Suchanfragen pro Tag.“ Quelle: Wikipedia DuckDuckgo erfreut sich an regem Zuwachs. Dies liegt u.a. daran, dass sich das Entwicklerteam von Linux Mint entschieden hat, eben diese Suchmaschine zum Einsatz zu bringen. Das Design wurde optimiert und zum Beispiel während des Data Privacy Days (Datenschutztage) wurde daraufhin DuckDuckGo erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt. Im Juli 2010 setzte G. Weinberg eine DuckDuckGo-Website in das Internet. Die User sollten die Möglichkeit erhalten, entstandene Probleme öffentlich zu diskutieren, noch nicht vorhandene, aber erwünschte Funktionalitäten zu beantragen und über DuckDuckGo an sich zu reden. Damit hat Gabriel Weinberg gezeigt, dass er als Unternehmer mit seinem „Produkt“ DuckDuckGo offen umgeht, kommuniziert und für die Social Medias bereit ist. Weitere Infos über DuckDuckGo findet man im Blog von Gabriel Weinberg (http://www.gabrielweinberg.com/blog/) oder bei youtube (http://www.youtube.com/watch?v=6QRCQgpjMSI) in einem Interview mit G. Weinberg.