Beacon

Aus Social-Media-ABC
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Beacon-Technologie

Beacon-Technologie bezeichnet kleine Funksender, die meist per Bluetooth Low Energy (BLE) regelmäßig Signale aussenden. Smartphones in der Nähe können diese Signale erkennen und so „Proximity“ auswerten, also ob ein Gerät in unmittelbarer Nähe ist. Beacons sind damit ein typisches Werkzeug für Location Based Services, vor allem dort, wo GPS ungenau ist, zum Beispiel in Gebäuden.

Funktionsweise

Ein Beacon sendet in kurzen Abständen eine Kennung (und je nach Standard weitere Daten). Eine App oder das Betriebssystem erkennt das Signal und kann abhängig von Abstand und Kontext Aktionen auslösen, etwa Informationen anzeigen, Check-ins ermöglichen oder Navigationshinweise geben. Bekannte Beacon-Standards bzw. Formate sind iBeacon (Apple) und Eddystone (Google).

Einsatzbereiche

Typische Anwendungsfälle sind Indoor-Navigation, Besucherführung in Museen, Standortinfos in Stadien oder Bahnhöfen, sowie Proximity-Marketing im Einzelhandel (z.B. Hinweise zu Produkten oder Services, wenn man in der Nähe ist). Auch in Logistik und Asset-Tracking werden Beacons genutzt.

Vorteile und Grenzen

Vorteile sind geringe Kosten, guter Indoor-Einsatz und eine sehr konkrete Auslösung nach Nähe. Grenzen liegen in der Signalstärke (Wände, Menschen, Störungen), im Aufwand für App-Integration und in Datenschutzfragen, weil Standortnähe personenbezogen sein kann.

Datenschutz

Für die Nutzung braucht es in der Regel eine informierte Einwilligung und klare Transparenz, wofür Standortdaten bzw. Nähe-Daten verwendet werden. Sinnvoll sind Datenminimierung und eine verständliche Erklärung der Trigger.

Referenzen und weiterführende Links

Bluetooth SIG Überblick zu Bluetooth-Technologie: https://www.bluetooth.com/learn-about-bluetooth/tech-overview/ Apple iBeacon Ressourcen: https://developer.apple.com/ibeacon/ Go