Mundpropaganda: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Social-Media-ABC
Wechseln zu: Navigation, Suche
K
 
Zeile 1: Zeile 1:
Über das „Weitersagen“ kann sich eine virale Information schnell und wirksam verbreiten. In Verbindung mit [[Soziales Netzwerk|Sozialen Netzen]] im [[Internet]] werden verschiedene Mechanismen des „virtuellen Weitersagens“ abgebildet. In [[Facebook]] wird dies beispielsweise durch die Funktionen „Empfehlen und Teilen“ umgesetzt. Im Empfehlungsmarketing wird das Aussprechen von Empfehlungen für den Aufbau von Geschäftsbeziehungen strukturiert und organisiert. Zahlreiche Empfehlungsnetzwerke organisieren dies (z. B. BNI oder PEN).
+
Über das „Weitersagen“ kann sich eine [[viral|virale]] Information schnell und wirksam verbreiten. In Verbindung mit [[Soziales Netzwerk|Sozialen Netzen]] im [[Internet]] werden verschiedene Mechanismen des „virtuellen Weitersagens“ abgebildet. In [[Facebook]] wird dies beispielsweise durch die Funktionen „Empfehlen und Teilen“ umgesetzt. Im Empfehlungsmarketing wird das Aussprechen von Empfehlungen für den Aufbau von Geschäftsbeziehungen strukturiert und organisiert. Zahlreiche Empfehlungsnetzwerke organisieren dies (z. B. BNI oder PEN).
  
Um erfolgreich Mundpropaganda zu generieren sollten Kunden und andere Beteiligte zu „Partnern im Marketingprozess“ gemacht werden. Insbesondere neue Technologien (Web 2.0, Social Media) ermöglichen '''digitale Mundpropaganda'''. Vier Aspekte sind zu beachten [1]:
+
Um erfolgreich Mundpropaganda zu generieren sollten Kunden und andere Beteiligte zu „Partnern im Marketingprozess“ gemacht werden. Insbesondere neue Technologien (Web 2.0, Social Media) ermöglichen '''digitale Mundpropaganda'''. Vier Aspekte sind zu beachten (Quelle [http://www.connectedmarketing.de/cm/ripple-effect-wordofmouth-marketing-empowerment-und-das-social-web.html]):
  
 
1) '''"Choice":''' Den Kunden, Interessenten, Nutzern und Fans klare Entscheidungsmöglichkeiten dazu bieten, ob und inwieweit sie sich am Marketingprozess beteiligen wollen.  
 
1) '''"Choice":''' Den Kunden, Interessenten, Nutzern und Fans klare Entscheidungsmöglichkeiten dazu bieten, ob und inwieweit sie sich am Marketingprozess beteiligen wollen.  
Zeile 10: Zeile 10:
  
 
4) '''"Impact":''' Den Kunden erlauben, ihre eigene Mitwirkung auch im Endergebnis wiederzuentdecken.  
 
4) '''"Impact":''' Den Kunden erlauben, ihre eigene Mitwirkung auch im Endergebnis wiederzuentdecken.  
 
== Quellen ==
 
[1] http://www.connectedmarketing.de/cm/ripple-effect-wordofmouth-marketing-empowerment-und-das-social-web.html
 
  
 
== Weblinks ==
 
== Weblinks ==
https://www.pen-gutegeschaefte.de/index.html  
+
* http://www.pen-gutegeschaefte.de/index.html  
 
+
* http://www.bni.com/
http://www.bni.com/
+
* http://www.connectedmarketing.de/cm/ripple-effect-wordofmouth-marketing-empowerment-und-das-social-web.html
  
 
== Weiterführende Literatur ==
 
== Weiterführende Literatur ==
 
Jacob, F./Oetting, M. (2012): Kundenpartizipation als Auslöser von Mundpropaganda, Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis (BFuP), 64. Jg. (2012), H.5, S. 554-561.
 
Jacob, F./Oetting, M. (2012): Kundenpartizipation als Auslöser von Mundpropaganda, Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis (BFuP), 64. Jg. (2012), H.5, S. 554-561.

Aktuelle Version vom 11. November 2012, 17:41 Uhr

Über das „Weitersagen“ kann sich eine virale Information schnell und wirksam verbreiten. In Verbindung mit Sozialen Netzen im Internet werden verschiedene Mechanismen des „virtuellen Weitersagens“ abgebildet. In Facebook wird dies beispielsweise durch die Funktionen „Empfehlen und Teilen“ umgesetzt. Im Empfehlungsmarketing wird das Aussprechen von Empfehlungen für den Aufbau von Geschäftsbeziehungen strukturiert und organisiert. Zahlreiche Empfehlungsnetzwerke organisieren dies (z. B. BNI oder PEN).

Um erfolgreich Mundpropaganda zu generieren sollten Kunden und andere Beteiligte zu „Partnern im Marketingprozess“ gemacht werden. Insbesondere neue Technologien (Web 2.0, Social Media) ermöglichen digitale Mundpropaganda. Vier Aspekte sind zu beachten (Quelle [1]):

1) "Choice": Den Kunden, Interessenten, Nutzern und Fans klare Entscheidungsmöglichkeiten dazu bieten, ob und inwieweit sie sich am Marketingprozess beteiligen wollen.

2) "Meaning": Dem Marketingprozess neben dem schlichten Verkaufen eine Bedeutung geben, mit der sich die Kunden identifizieren können.

3) "Competence": Den Kunden unmissverständlich zeigen, dass ihre Kompetenz und ihr Wissen wirklich gefragt sind.

4) "Impact": Den Kunden erlauben, ihre eigene Mitwirkung auch im Endergebnis wiederzuentdecken.

Weblinks

Weiterführende Literatur

Jacob, F./Oetting, M. (2012): Kundenpartizipation als Auslöser von Mundpropaganda, Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis (BFuP), 64. Jg. (2012), H.5, S. 554-561.