Guerilla-Marketing

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Version vom 19. März 2025, 15:06 Uhr von Ivy Sterling (Diskussion | Beiträge) (Ziele Guerilla Marketing)
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Der Begriff Guerilla Marketing wurde erstmals vom US-amerikanischen Unternehmensberater Jay Conrad Levinson (* 1933 in Detroit; † 10. Oktober 2013) in den 1980er Jahren geprägt und verwendet.

Der Name Guerilla kommt ursprünglich aus dem militärischen Bereich und steht für Guerillakampf – eine spezielle Art der Kriegsführung. Beim Guerillakampf geht es darum, den Gegner zielgerichtet zu schwächen und zwar durch unkonventionelle Taktiken. Auch das Guerilla Marketing legt es darauf an, sich durch untypische Maßnahmen einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen.

Das Guerilla Marketing wird nicht den „klassischen“ Werbe- & Kommunikationsmaßnahmen zugeordnet, da man hierbei im Normalfall keine Methoden vom klassischen Marketing-Mix verwendet. Beim Guerilla Marketing geht es in erster Linie darum, die Zielgruppe durch unkonventionelle Methoden persönlich zu erreichen. Das Guerilla Marketing lebt vom Überraschungseffekten. Hier werden kreative Ideen mit viel Aufmerksamkeit inszeniert. Ziel ist es die Werbebotschaften trotz eines meist geringen Budget mit einer möglichst großen Wirkung zu vermitteln – dies erreicht man durch unkonventionelle Marketingmaßnahmen/-ideen.

Guerilla Marketing wird der Below-the-Line-Kommunikation zugeordnet, da diesbezüglich in der Regel keine klassischen Methoden des Marketing-Mix zum Einsatz kommen. Stattdessen setzt man beim Guerilla Marketing auf unkonventionelle Maßnahmen, mit denen Konsumenten direkt und persönlich angesprochen werden. Demzufolge werden die Maßnahmen nicht klassisch im Vorfeld kommuniziert oder angekündigt, da dies dem Konzept der spontanen Aufmerksamkeit widersprechen würde.

Die Ziele des Guerilla-Marktings gehen allerdings mit klassischen Werbezielen konform: es sollen Produkte oder Marken bekannt gemacht werden und/oder deren Image gestärkt.

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